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Firefox 9.0 für iOS erfordert Apple iOS 10.3 oder höher

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Firefox für iOS war bisher auch für Geräte mit Apple iOS 9 verfügbar. Ab Version 9.0 von Firefox wird der Mozilla-Browser iOS in Version 10.3 oder höher voraussetzen.

Mozilla hat die Systemvoraussetzungen von Firefox für Apple iOS erhöht: Konnte Firefox bislang auch auf Geräten mit Apple iOS 9 betrieben werden, wird ab Firefox 9.0 das Apple-Betriebssystem iOS in Version 10.3 oder höher vorausgesetzt.

Mozilla wird Firefox 9.0 in Kürze veröffentlichen. Ein genauer Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

Dieser Artikel wurde von Sören Hentzschel verfasst.

Sören Hentzschel ist Webentwickler und Mozilla Repräsentant (Alumnus). Neben diesem Mozilla-Blog betreibt er unter anderem noch firefoxosdevices.org sowie das Fußball-Portal Soccer-Zone und ist außerdem Administrator des deutschsprachigen Firefox Hilfeforums Camp Firefox.

3 Kommentare - bis jetzt!

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  1. Christian
    schrieb am :

    Hallo Sören,

    danke für Dein informatives Blog, das ich regelmäßig lese!

    Gibt es zu dieser Meldung noch mehr Hintergrund? Welche Features von iOS 10.3 werden denn für Firefox 9.0 genutzt und sind in iOS 9 nicht vorhanden? Leider ist da auch der verlinkte Eintrag auf Github nicht wirklich aufschlussreich…

  2. Sören Hentzschel Verfasser des Artikels
    schrieb am :

    Hallo,

    danke für Dein informatives Blog, das ich regelmäßig lese!

    Ich danke!

    Gibt es zu dieser Meldung noch mehr Hintergrund? Welche Features von iOS 10.3 werden denn für Firefox 9.0 genutzt und sind in iOS 9 nicht vorhanden? Leider ist da auch der verlinkte Eintrag auf Github nicht wirklich aufschlussreich…

    Die Haupt-Motivation ist im Prinzip die Gleiche wie vor einem Jahr, als man iOS 8 nicht mehr unterstützt hat. Es steht iOS 11 in den Startlöchern, damit unterstützt man zwei Major-Releases. Und die Update-Situation ist bei iOS sowieso sehr viel besser als bei Android. Mozilla hat schlicht nicht die Ressourcen, um Firefox für iOS mit einer unbegrenzten Anzahl an OS-Versionen zu testen und Fehler zu beheben. Das ist der primäre Grund.

    Ein Bonus-Punkt ist, dass Mozilla auf diese Weise Komplexität aus dem Produkt nehmen kann. Auch jetzt mit der Anhebung auf iOS 10.3 konnte Mozilla einigen Code entfernen, der jetzt nicht mehr benötigt wird, sondern wegen iOS 9 da sein musste.

    Grundsätzlich macht Mozilla von aktuellen iOS-Features Gebrauch. Beispielsweise arbeitet Mozilla bereits an einem Tracking-Schutz, der mindestens iOS 11 erfordert. Bis man iOS 11 mindestens voraussetzen wird, wird es sicher wieder ca. ein Jahr dauern, d.h. man muss wieder neue Komplexität einführen, um das nur Nutzern von iOS 11 bereitzustellen. Und sobald iOS 11 Voraussetzung für alle wird, kann man diese Komplexität wieder aus dem Produkt entfernen.

  3. Christian
    schrieb am :

    damit unterstützt man zwei Major-Releases.

    Alles klar, ich wusste nicht, das es da eine Linie für die Entwicklung gibt.

    Mozilla hat schlicht nicht die Ressourcen, um Firefox für iOS mit einer unbegrenzten Anzahl an OS-Versionen zu testen und Fehler zu beheben

    Das kann ich (da ich beruflich in der fachlichen Software-Entwicklung arbeite, unter anderem mit Testmanagement) gut nachvollziehen.

    Und die Update-Situation ist bei iOS sowieso sehr viel besser als bei Android

    Das stimmt. Ich habe mal gelesen, das in der Regel 3 Monate nach Release einer neuen iOS-Version eine Durchdringung von 80% oder mehr vorliegt. Unabhängig davon ob das konkret so stimmt, kann man bei Android von solchen Dimensionen nur träumen.

    OT: Das war für mich persönlich auch ein Grund, mir ein iPhone zuzulegen, obwohl ich an anderer Stelle von Apple und iOS nicht so überzeugt bin (z.B. die Restriktion auf Webkit-Engine/Safari). Aber fünf Jahre offiziellen Support mit (Major-) Updates bekommt man im Smartphonebereich leider nur dort.

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