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Mozilla veröffentlicht Firefox 19.0.1 für Windows 8 und behebt Absturz

Verfasst von: Sören Hentzschel

Mozilla veröffentlicht Firefox 19.0.1 für Windows 8 und behebt Absturz

Mozilla hat heute exklusiv für Nutzer von Windows 8 ein Update auf Firefox 19.0.1 veröffentlicht und behebt damit ein Stabilitätsproblem.

Nur Nutzer von Windows 8 erhalten von Mozilla eine Aktualisierung für Firefox auf Version 19.0.1. Die neue Version behebt eine häufige Absturzursache unter Windows 8 in Zusammenhang mit bestimmten AMD Radeon HD-Grafikkarten.

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Kommentare

  1. Vinz  28. Februar 2013, 07:30

    Hi,

    mir ist gestern etwas seltsames passiert. Gestern ist Firefox auf Arbeit (Win 8, keine AMD GraKa), meinem HeimPC (Win 7, Nvidia Graka) UND auf dem PC meiner Freundin (WIn 7, AMD GraKa) abgestürzt und das auf verschiedenen Webseiten. Scheint so, dass im aktuellen Fuchs noch irgendwas anderes problematisch ist. Hab die Absturzdaten gesendet und bin mal gespannt, woran das lag.

    Gruß Vinz

  2. Sören Hentzschel  28. Februar 2013, 14:10

    Hi,

    rufe einmal about:crashes auf und verlinke den entsprechenden Absturz-Bericht, vielleicht lässt sich da ja etwas herauslesen.

  3. WebFritzi  02. März 2013, 13:08

    Hi,

     

    seit Firefox 19.0.1 ist bei mir im Download-Fenster der “Liste leeren”-Button stets deaktiviert (also eingegraut) und daher nicht anklickbar. Hab das auf zwei Computern festgestellt. Daher schiebe ich es auf die neue Version.

     

    Grüße,

    Fritz

  4. Peter  03. März 2013, 07:22

    Das stimmt so nicht, denn er macht auch Probleme auf Windows 7 mit Radeon 4er Serie – ich

     hoffe, das ist mit dem neuen Mini-Update vorbei. Ganz seltsame Effekte (verwaschene Schrift)

  5. Björn  03. März 2013, 09:12

    Also bei mir hat das Update auf 19.0.1 nix gebracht sondern eher verschlimmert.

    Vorhe kam der Absturz nur mitten in der Sitzung und nun stürzt der Rechner schon ab wenn ich FF öffnen möchte.

  6. Ich  03. März 2013, 09:22

    Die ganzen updates bringen sowieso nix. Ich bin (auch unter Win8) mit dem FF 8.0 unterwegs.

    Bin voll zufrieden (und virenfrei). Mit jeder getesten höherne Version gabs (verschiedene)

    Probleme.

  7. MagnaSedna  03. März 2013, 10:48

    Mal abgesehen davon, dass ein veralteter Browser immer ein enormes Sicherheitsrisiko darstellt (man darf nicht vergessen, dass ein Webbrowser quasi dein Tor zur Außenwelt im Netz ist) und auf lange Sicht auch Probleme auftreten können, was die Kompatibilität mit den Addons angeht….

    … dass Firefox gerne mal abstürzt, ist nix Neues. Allerdings gibt es da eigentlich nur zwei Szenarien, wo ich es von sehr vielen Fällen her aus persönlichen Erfahrungen her kenne. Entweder du hast einen ISP wie Aldi Talk (klassischerweise 3G-Netz), der dir nach ner gewissen Zeit ne Volumenbegrenzung reinhaut und das Internet drosselt (das schafft Firefox nämlich nicht mehr, da ist selbst der Internet Explorer ein bisschen schneller) oder hinter der Website, wo er abstürzt, steckt jeweils ein Riesenmammut von Datenbank, was den Browser herausfordert (da ist Chrome doppelt so schnell und Opera sogar nochmal etwas schneller).

    Ist halt das Problem von Mozilla, dass sie eben derzeit eher hinterherlaufen anstatt wie früher Maßstäbe zu setzen. ;) Ich selber sage derzeit auch: Thunderbird ja, Firefox nein. Ich mag ihn zwar eigentlich auch, aber stand jetzt ist bei Firefox einfach sehr viel im Argen: viel zu langsam, einigermaßen sicherheitsanfällig (gerade was die Addons angeht) und – wie kürzlich bekannt wurde – ne (angeblich) recht willkührliche Politik bei Click & Play, selbst was aktuellste Plugins angeht. Ob das allerdings nur Populismus ist, weiß ich auch nicht. Ich für meinen Teil beobachte imho nur die neuen Entwicklungen rund um Gecko und surfe mit Opera. 

  8. Sören Hentzschel  03. März 2013, 15:13

    @WebFritzi:

    seit Firefox 19.0.1 ist bei mir im Download-Fenster der “Liste leeren”-Button stets deaktiviert (also eingegraut) und daher nicht anklickbar. Hab das auf zwei Computern festgestellt. Daher schiebe ich es auf die neue Version.

    Hier nicht, weder auf Mac OS X 10.8, noch auf Windows 8. Spielt hier möglicherweise eine Erweiterung rein? Am besten mal im Abgesicherten Modus (Hilfe > Mit deaktivierten Add-ons neu starten) testen.

    @Peter:

    Das stimmt so nicht, denn er macht auch Probleme auf Windows 7 mit Radeon 4er Serie – ich

     hoffe, das ist mit dem neuen Mini-Update vorbei. Ganz seltsame Effekte (verwaschene Schrift)

    Was stimmt so nicht? Das behobene Problem ist ein ausschließliches Windows 8-Problem. Das heißt ja nicht, dass es nicht noch andere Probleme geben könnte. ;) Auf Windows 7 gibt es bekannte Darstellungsprobleme mit einigen AMD-Grafikkarten, welche durch ein Windows-Update von Microsoft ausgelöst werden. Ein Deinstallieren des optionalen Windows-Updates KB2670838 dürfte das Problem beheben, bis es von Microsoft/Mozilla eine wirkliche Lösung für das Problem gibt.

    @Björn:

    Also bei mir hat das Update auf 19.0.1 nix gebracht sondern eher verschlimmert.

    Vorhe kam der Absturz nur mitten in der Sitzung und nun stürzt der Rechner schon ab wenn ich FF öffnen möchte.

    Bitte about:crashes aufrufen und den Absturz-Bericht verlinken, vielleicht lässt sich daraus etwas ableiten.

    @Ich:

    Die ganzen updates bringen sowieso nix. Ich bin (auch unter Win8) mit dem FF 8.0 unterwegs.

    Absoluter Schwachsinn, den du da von dir gibst. Ja, die Wortwahl ist sehr hart, aber das kann und will ich nicht schönreden. Dass die Aktualisierungen hochgradig sicherheitsrelevant sind, hat @MagnaSedna ja schon angedeutet.

    Bin voll zufrieden (und virenfrei). Mit jeder getesten höherne Version gabs (verschiedene)

    Probleme.

    Das darf stark angezweifelt werden, dass jemand, dem System-Sicherheit so am allerwertesten vorbei geht wie dir, sicher unterwegs ist. Abgesehen davon, dass Viren nur eine mögliche Gefahr sind.

    Wenn du auf dermaßen veralteten Versionen hockst, dann ist davon auszugehen, dass all deine Probleme hausgemacht sind. Probleme lassen sich übrigens lösen, manchmal muss man sich eben fünf Minuten Zeit nehmen.

    @MagnaSedna:

    … dass Firefox gerne mal abstürzt, ist nix Neues.

    Also ich bin ja intensiver Nutzer von Nightly-Versionen, dem vermeintlich instabilsten Versionszweig, mit mehr als 50 aktivierten Erweiterungen und mache immer wieder Versionsprünge zwischen Nightly-Aurora-Beta-Final, was auch eher ungesund ist. Ziehe ich die prinzipiell fehlerhaften und unbenutzbaren Nightly-Builds ab, komme ich in den ganzen letzten Jahren zusammengerechnet auf nicht mal eine Hand voll Abstürze. Und wir dürfen davon ausgehen, dass die Stabilität der finalen Vesionen um ein Vielfaches höher ist. Abstürze haben Gründe und in de allermeisten Fällen liegt die Ursache in fehlerhaften Treibern der Grafikkartenhersteller oder in Add-ons. about:crashes liefert Informationen über die Ursache.

    Ist halt das Problem von Mozilla, dass sie eben derzeit eher hinterherlaufen anstatt wie früher Maßstäbe zu setzen. ;) Ich selber sage derzeit auch: Thunderbird ja, Firefox nein. Ich mag ihn zwar eigentlich auch, aber stand jetzt ist bei Firefox einfach sehr viel im Argen: viel zu langsam, einigermaßen sicherheitsanfällig (gerade was die Addons angeht) und – wie kürzlich bekannt wurde – ne (angeblich) recht willkührliche Politik bei Click & Play, selbst was aktuellste Plugins angeht

    Über den ersten Satz dieses Absatzes lässt sich aber sehr streiten. ;) Geschwindigkeit ist vielleicht auch eine subjektive Sache, aber hier läuft alles flott, daher habe ich keinen Grund mich zu beschweren. Aber worüber man reden muss, ist der zweite Teil dieses Absatzes. Firefox ist sicherheitsanfällig? Für diese Aussage verlange ich einen Beleg, denn Firefox ist alles andere als für Sicherheitsprobleme bekannt. Und wo du eine Willkür bei Click-to-Play siehst, hätte ich auch sehr gerne erklärt. Aussagen, welche die Sicherheit von Anwendungen betreffen, kann man nicht einfach unbegründet in den Raum werfen. Wenn du dich fragst, wieso eine aktuelle Java-Version per Blockliste auf Click-to-Play gesetzt wird, musst du nur die IT-Nachrichten verfolgen. Auch die aktuellste Version beinhaltet schwere Sicherheitslücken, welche aktiv ausgenutzt werden und damit alle Nutzer mit aktivierte Java in Gefahr bringen.

  9. MagnaSedna  03. März 2013, 16:09

    Bezüglich der Willkür bezog ich mich auf einen Bericht bei Golem (http://www.golem.de/news/firefox-mozilla-verwirrt-mit-blockade-von-java-7-update-15-1302-97889.html), da ich allerdings von Populismus gesprochen habe, wirst du sicher erahnen, dass ich da anderer Meinung bin (was auch das “angeblich” andeuten soll). Ich weiß ja um den Hintergrund von Click & Play. ;)

    Geschwindigkeit ist keine subjektive Frage, sondern hängt damit zusammen, ob ein Browser auch bei langsameren Netzen in der Lage ist, eine Seiten sauber anzuzeigen, auch wenns länger dauert. Hier hats Opera mit Turbo perfekt gelöst, Chrome braucht länger, hat aber aus dem Cache heraus keine Probleme. Firefox lädt sich entweder nen Wolf (auch aus dem Cache heraus) oder – wenn ers anzeigen kann – kommt Mummpitz raus. Erzähl insofern mal den Leuten, die bei 3G-Netz das Volumen ausgeschöpft haben oder in ländlichen Gebieten ohne Breitbandausbau wohnen, sie sollen Firefox benutzen. Ich würds ihnen bei aller Befürwortung für Mozilla eher abraten und auf Opera oder Chrome verweisen. Ich habs selber erlebt und auch von genug Dritten gesagt bekommen, um darüber urteilen zu können. Firefox schafft es bei langsameren Netzen nicht. ;) In dem Kontext ist auch mein Hint mit den Abstürzen zu sehen. Absturz ist vll. das falsche Wort, aber Firefox friert gerne ein bei sowas.

    Sicherheitsanfälligkeiten gabs schon x-fach. Ich sage nicht, dass diese von Mozilla ausgehen, dass sie umgehend mit Updates reagieren, weiß ich auch so. Dennoch: Einerseits kann ich von einigen Erfahrungen diesbezüglich selber berichten, weil ich gerade im Bezug auf Addons anderen oft geholfen habe (insbesondere Amazon ist da ein Problemkind, ich erinnere mich an zwei Infizierungen mit Viren, eine betraf den MP3-Store, wobei da irgendwie was mit dem MP3Downloader und Firefox war, das andere betraf ein Addon für die Wunschliste, was irgendwie verseucht war, jedenfalls konnten wirs in beiden Fällen lösen), andererseits ist es auch kein Geheimnis, dass Firefox erst letztens wieder mit einem speziell getrimmten Exploit unter Beschuss geraten ist (muss den Bericht auf ZDNet erst wiederfinden). Man kann da natürlich mit der Verbreitung argumentieren, aber letztlich erwischt es merkwürdigerweise nur IE oder FF. Chrome mit einer ähnlich großen Verbreitung ist wesentlich seltener betroffen. ;)

    Und bei den Maßstäben… naja ;) Bei Thunderbird will ichs nicht abstreiten, aber bei Firefox musste mir wirklich mal erklären, wo die sein sollen (bitte im Hinblick auf den Privatanwender, für den sind Entwicklerwerkzeuge zum Löwenanteil Banane ;) ). WebRTC… macht nicht nur Mozilla, die NewTab-Seite… haben Opera und Chrome vorher schon so umgesetzt, der PDFViewer… ok nach Chrome ist FF da der zweite, der es so umgesetzt hat. Und sonst? Der Schnellste von unten heraus ist er nicht. De facto ist Firefox in der gleichen Situation wie GIMP. Im OSS-Bereich gibt es unter Windows nix Vergleichbares, ansonsten haben beide an Wohlwollen verloren und wissen (glücklicherweise) trotzdem noch eine große Community hinter sich. Urteilt man aber knallhart nach Funktionen, fehlen Opera z-B. eigentlich nur ne handvoll Sachen, um Firefox überflüssig zu machen (mehr Addons, PDF-Viewer, WebRTC und nochn bissl Kleinkram). Ansonsten ist er entweder gleichauf oder hat es besser umgesetzt oder bietet sogar noch mehr (sogar mehr als SeaMonkey, siehe Turbo ;) ). Dass es dennoch anders ist, liegt an der Mozilla-Community, und nicht wirklich an dem, wie es wirklich auf technischer Seite aussieht. ;)

    Ich mach hier ja kein Bashing. Ich würde Firefox auch gerne auf einem ähnlichen Niveau sehen wie die anderen. Aber ich kann mich eben auf meine Erfahrungen auch in Zusammenarbeit mit anderen aktiven Internetnutzern beziehen und ich lese durchaus auch in ziemlich vielen Foren, was die Leute dort berichten. Ich stehe zu Mozilla, d.h. aber nicht, dass ich nicht über den Tellerrand gucke und neben Mozilla war ich eben auch schon länger ein Fan von Opera. Der ist wie Firefox, nur eben besser ausgestattet und teilweise sauberer umgesetzt. FF holt in vielen Bereichen gerade erst wieder auf. Und wenn man mal jetzt ne Analogie sucht: Früher sprach man vom Browserkrieg zwischen IE und Netscape. Den müssten die Leute von Mozilla noch gut kennen, schließlich ist Mozilla aus Netscape hervorgegangen. Strenggenommen gibts den heute immer noch, nur dass Firefox heute mehr und härtere Gegner hat. ;)

     

     

  10. MagnaSedna  03. März 2013, 16:18

    Tante Edit hats gefunden:

    http://www.zdnet.de/88145191/adobe-schliest-drei-kritische-zero-day-lucken-in-flash-player/

    (ja ich weiß, der Adobe Reader, aber dennoch war der Exploit speziell auf Firefox getrimmt ;) )

  11. MagnaSedna  03. März 2013, 16:19

    Flash Player sry (man Sören, bau bitte irgendwann mal ne Editierfunktion ein :D)

  12. Sören Hentzschel  03. März 2013, 17:12

    Entschuldige, dass ich deinen Kommentar nun so auseinanderpflücke, aber ich denke, so ist das am Übersichtlichsten.

    da ich allerdings von Populismus gesprochen habe, wirst du sicher erahnen, dass ich da anderer Meinung bin (was auch das “angeblich” andeuten soll). Ich weiß ja um den Hintergrund von Click & Play. ;)

    Dann ist ja gut. :P Golem hat zumindest mit einem Artikel nachgelegt, indem sie darüber schreiben, dass es eine aktive Sicherheitslücke gibt, welche auch bereits ausgenutzt wird. Bei Java scheint derzeit ja nichts anderes zu helfen, als es zu deaktivieren… Ich habs gar nicht mehr erst installiert, mich tangiert das also gar nicht mehr.

    Geschwindigkeit ist keine subjektive Frage, sondern hängt damit zusammen, ob ein Browser auch bei langsameren Netzen in der Lage ist, eine Seiten sauber anzuzeigen, auch wenns länger dauert.

    Vorweg: Ich kenne Opera Turbo nicht gut genug, um darüber etwas zu sagen. Grundsätzlich ist die Geschwindigkeit des Internetanschlusses – meiner Meinung nach – aber nicht das Problem des Browsers. Wenn es Techniken gibt, die hier optimieren können, ist das zweifelsohne beeindruckend. Die Erwartung stelle ich aber nicht. Man weiß dann ja, was die schuldige Komponente ist. Langsames Internet kenne ich wirklich sehr gut, ich wohne in einem Studentenwohnheim. ;) YouTube ist entsprechend langsam, aber bei normalen Webseiten habe ich keine wahrnehmbaren Geschwindigkeitsprobleme.

    Firefox schafft es bei langsameren Netzen nicht. ;) In dem Kontext ist auch mein Hint mit den Abstürzen zu sehen. Absturz ist vll. das falsche Wort, aber Firefox friert gerne ein bei sowas.

    Ich weiß nicht, ob man hier wirklich einen Zusammenhang sehen kann. Ob Firefox einfriert oder nicht, dürfte im Normalfall ja nichts mit der Internet-Geschwindigkeit zu tun haben.

    Sicherheitsanfälligkeiten gabs schon x-fach. […]

    Ich kürze das Zitat mal ab, ich beziehe mich schon auf den ganzen Absatz. Die Frage bei “Verseuchungen” ist ja, woher diese kommen. Wenn das System befallen wird, kann eben auch alles auf dem System infiziert werden, es ist unwahrscheinlich, dass dies direkt von Erweiterungen kommt, dazu sind die Sicherheits-Kontrollen bei Mozilla viel zu stark. Und da spreche ich als Entwickler mehrerer Erweiterungen aus Erfahrung. Ein kleines Beispiel:

    Vor rund drei Wochen habe ich mir ein Script geschnappt, welches Mozilla selber auf hacks.mozilla.org veröffentlicht hat, und in einer Erweiterung verpackt. Das heißt, der eigentliche Code wurde von Mozilla selber promotet. Für mich ging es in erster Linie darum, mich mit einer weiteren Add-on-Schnittstelle vertraut zu machen, die ich noch nicht benutzt hatte. Aber ich habs trotzdem mal bei Mozilla eingereicht, weil mich interessiert hatte, wie genau Mozilla es mit der Sicherheit nimmt. Hier war das Problem, dass ein Script von einer Webseite hineingeladen worden ist. Mozilla hat nicht nur das Review abgelehnt, sondern die Erweiterung komplett deaktiviert. Im Vergleich: Die 1:1-Entsprechung für Chrome hat Google ohne jede Beanstandung angenommen und kann von jedem heruntergeladen werden.

    Und man würde davon hören, wenn von bestimmten Add-ons Sicherheits-Bedrohungen ausgehen, diese würden sich zum einen längst auf der Blockliste befinden, zum anderen würden bestimmte IT-Portale über den einen oder anderen Fall schreiben. Also hier kann wirklich davon ausgegangen werden, dass das System befallen wurde, dagegen kann sich Firefox natürlich nicht wehren.

    andererseits ist es auch kein Geheimnis, dass Firefox erst letztens wieder mit einem speziell getrimmten Exploit unter Beschuss geraten ist (muss den Bericht auf ZDNet erst wiederfinden). Man kann da natürlich mit der Verbreitung argumentieren, aber letztlich erwischt es merkwürdigerweise nur IE oder FF. Chrome mit einer ähnlich großen Verbreitung ist wesentlich seltener betroffen. ;)

    Das ist eine Schwachstelle in Flash und nicht in Firefox. Plugins sind grundsätzlich systemweit installiert, das sind keine Browser-Erweiterungen. Der Browser kann die Plugins “nur” erkennen und verwenden, das ist bei allen Browsern so. Wenn der Exploit speziell auf Firefox zugeschnitten sein will, sehe ich das aber weniger in dem Licht, dass Firefox damit unsicherer wäre, sondern eher so, dass andere Browser dann in diesem Fall eben das Glück hatten, nicht das Ziel gewesen zu sein. Denn wenn es eine Schwachstelle in Flash gibt, dann müssen wir ja so oder so davon ausgehen, dass Firefox-Nutzer betroffen sind. Es ist für einen Browser als Gesamt-System betrachtet unheimlich schwierig sicher zu sein, wenn Plugins solche Löcher hineinreißen. Du wirst für alle Browser was finden. Beispiel Filldisk.com – müllt dir deine Festplatte voll und das ist definitiv eine Sicherheitslücke – in allen Browsern außer in Firefox, weil dieser als einziger den Standard korrekt implementiert hat. Also es gibt immer Angriffe, die auf bestimmte Systeme spezialisiert sind. Natürlich auch auf Firefox.

    Und bei den Maßstäben… naja ;) Bei Thunderbird will ichs nicht abstreiten, aber bei Firefox musste mir wirklich mal erklären, wo die sein sollen (bitte im Hinblick auf den Privatanwender, für den sind Entwicklerwerkzeuge zum Löwenanteil Banane ;) ). […]

    Ich denke, auch unter Privatanwendern spielt ein sehr großer Anteil mit HTML und CSS rum, das ist ja sogar Bestandteil an den allermeisten Schulen im Informatik-Unterricht. Entwickler-Werkzeuge richten sich nicht nur an professionelle Entwickler, also wieso nicht auch diese nennen? ;) Ich würde hier nämlich gerne die 3D-Ansicht hervorheben. Die ist verdammt innovativ und beeindruckend. Meinetwegen sieh es nicht aus Entwickler-Perspektive, sondern einfach als Spielzeug. Ich finds echt nett, mir manche Webseiten so anzusehen. Oder die Kommandozeile, welche sich unter den Entwickler-Werkzeugen versteckt, aber nicht nur für Entwickler ist. Das ist ein hervorragendes Screenshot-Tool! Bei mir hat die Kommandozeile übrigens auch about:config abgelöst. Add-ons können darüber auch aktiviert/deaktiviert werden. Also wer auch auf seinem Betriebssystem öfter mit einer Konsole arbeitet, kann das echt praktisch finden.

    Du machst es mir natürlich jetzt etwas einfacher, indem du schon ein paar Dinge nennst, das ist gut. :P WebRTC ist ein tolles Beispiel. Natürlich sind da auch die anderen Hersteller engagiert, aber es sind Google und Mozilla, welche das ganz stark vorantreiben. Generell hat Mozilla einen riesigen Anteil, wenn es darum geht, neue Standards zu etabilieren. Das ist für mich sogar die wichtigste Form von Innovation als jemand, der in der Webentwicklung Geld verdient. Weitere Beispiele für von Mozilla mitentwickelte Standards wären Opus oder WOFF, es gibt so viele Dinge, das sind zwei aktuellere Beispiele.

    PDF-Viewer, natürlich. SocialAPI, absolut innovativ und einzigartig unter den Major-Browsern. Und vergessen wir auch nicht Innovationen auf der UX-Schiene, wie den Menü-Button unter Windows oder das neue Download-Panel. Diese optischen Geschichten will ich nicht so hoch bewerten, ich will nur sagen, auch diese stammen aus den kreativen Köpfen Mozillas, auch wenn Firefox sie nicht zuerst implementiert hat. Den Menü-Button hatte Opera zuerst – nachdem Mozilla dies als Design-Skizze veröffentlicht hat. Eine vergleichbares Download-Panel wie Firefox ab Version 20 hat Safari längst – nachdem Mozilla das vorher bereits als Design-Skizze veröffentlicht hatte.

    Wenn man lange genug nachdenkt, findet man an allen Fronten etwas, egal ob Features, Standards oder Optik. Oh, und vergessen wir nicht die Anpassbarkeit. Kein Browser kann in so vielen Belangen angepasst werden wie Firefox. Und wir sprechen hier nur von Firefox. Mozilla macht so viel mehr Interessantes, was mehr oder weniger damit zusammenhängt. Shumway, Junior, Firefox OS, … Mozilla ist eine der größten Innovations-Schmieden, welche es in Bezug auf das Web gibt.

    Urteilt man aber knallhart nach Funktionen, fehlen Opera z-B. eigentlich nur ne handvoll Sachen, um Firefox überflüssig zu machen (mehr Addons, PDF-Viewer, WebRTC und nochn bissl Kleinkram).

    Ein Vergleich nach Funktionen zwischen Firefox und Opera kann nicht fair sein. Firefox ist ein reiner Browser, Opera ist eine Suite. Der Vergleichspartner auf Mozilla-Seite wäre hier eher SeaMonkey.

    Aber auch ansonsten, nein, starker Widerspruch. Kein Browser macht einen anderen überflüssig. Dieser Wettbewerb ist unheimlich wichtig, weil er alle Brower vorantreibt. Fast noch wichtiger sind die Engines. Aber Opera gilt ja bald nur noch als weiteres Chromium-Derivat und verliert damit für mich mächtig an Bedeutung. Wir steuern auf eine Webkit-Monokultur hin und das ist ganz gefährlich…

    Opera ist zweifelsohne ein fähiger und von vielen unterschätzter Browser. Ob er nun besser oder schlechter ist, das ist eine Frage der persönlichen Anforderungen. Meine Anforderungen erfüllt er nicht besser. Sonst würde ich ihn nutzen. Ich war lange Zeit Opera-Nutzer… ;)

    Dass es dennoch anders ist, liegt an der Mozilla-Community, und nicht wirklich an dem, wie es wirklich auf technischer Seite aussieht. ;)

    Die Community ist wirklich einzigartig und toll. Aber auf technischer Seite kann man sich nicht wirklich beklagen. Firefox ist ein Top-Browser. Es gibt Unterschiede zwischen Firefox, Chrome und Opera. Alle haben ihre Stärken und Schwächen. Deswegen wäre es falsch zu denken, dass jeder Firefox nutzen müsste, um am besten dran zu sein. Nein, jeder muss für sich sehen, was für ihn am besten funktioniert. Firefox kann viel, hat seine Alleinstellungsmerkmale, ist ein schneller Browser. Also so ist es nicht. Manche empfinden Chrome als schneller, manche empfinden Firefox als schneller. Ich glaube, das ist auch sehr anwendungsspezifisch. Wenn man Engines optimiert, optimiert man immer für bestimmte Szenarien. Da ist es sehr gut vorstellbar, dass mal die eine, mal die andere Seite die Nase vor hat. Oder schauen wir uns die RAM-Belegung an, worüber ja so gerne geschimpft wird. Die meisten Messungen laufen darauf hinaus, dass Chrome besser mit kaum Tabs zurechtkommt und je mehr Tabs benutzt werden, Firefox die Nase vor Chrome hat. Es hängt also auch davon ab, wie man einen Browser benutzt, ob er die beste oder nur zweite Wahl ist.

    Ich mach hier ja kein Bashing.

    Ich mach das Ganze hier ja schon ein Weilchen und habe entsprechend viel Bashing schon gesehen. Keine Sorge, ich ordne das hier nicht so ein. Das ist eine gesunde Unterhaltung. :D

    Und wenn man mal jetzt ne Analogie sucht: Früher sprach man vom Browserkrieg zwischen IE und Netscape. Den müssten die Leute von Mozilla noch gut kennen, schließlich ist Mozilla aus Netscape hervorgegangen. Strenggenommen gibts den heute immer noch, nur dass Firefox heute mehr und härtere Gegner hat. ;)

    Wenn du eine Analogie möchtest, ich glaube, dieser Krieg besteht heute mehr in den Engines. Ich hab’s ja schon angedeutet, Webkit-Monokultur, gerade im Bereich Mobile. Das kann uns durchaus in eine Situation wie zu besten IE6-Zeiten bringen…

    Was die mehr und härtere Gegner betrifft, ich kann mich daran erinnern, dass es mal eine Aussage in die Richtung gab wie dass Google-Anteile auch ein Gewinn für Mozilla sind. Mozilla muss keine Aktionäre glücklich machen, denen muss es nicht darum geht, die Konkurrenz in allen Belangen zu übertrumpfen. Natürlich sind sie gut damit beraten, ein so gutes Produkt abzuliefern, weil Marktanteile ja auch Einfluss bedeuten. Aber in erster Linie geht es für Mozilla nur um ein offenes Web für alle. Und da ist die Konkurrenzsituation sehr begrüßend, denn davon profitiert der Nutzer, weil sich alle ohne Ende anstrengen. Diese Situation darf man Mozilla überhaupt erst verdanken, sie haben den Grundstein hierfür gelegt. Dass es nun noch weitere tolle Browser gibt, bestätigt nur, dass Mozilla vieles richtig gemacht hat. ;)

    man Sören, bau bitte irgendwann mal ne Editierfunktion ein :D

    Wird auf jeden Fall kommen, ich habe nur leider ein chronisches Zeitproblem, es gibt immer so viele Dinge, die eine höhere Priorität haben. :)

  13. MagnaSedna  03. März 2013, 19:31

    Grundsätzlich ist die Geschwindigkeit des Internetanschlusses – meiner Meinung nach – aber nicht das Problem des Browsers. Wenn es Techniken gibt, die hier optimieren können, ist das zweifelsohne beeindruckend. Die Erwartung stelle ich aber nicht. Man weiß dann ja, was die schuldige Komponente ist. 

    Es wäre aber definitiv nicht das Schlechteste, wenn Mozilla hier z.B. nachlegen und Firefox in der Hinsicht optimieren würde. Die Menschen, die von den von mir oben beschriebenen Situationen betroffen sind, können ja nichts dafür, wenn die Anbieter nicht in die Puschen kommen. Außerdem ist Opera als Suite nicht der einzige mit einer Turbofunktion. Auch einfache Browser wie Yandex haben eine solche Technik an Bord. Da würds mich nicht wundern, wenn auch Google da zugeguckt hat, und Chrome ist eh schon schnell genug.

    Ich weiß nicht, ob man hier wirklich einen Zusammenhang sehen kann. Ob Firefox einfriert oder nicht, dürfte im Normalfall ja nichts mit der Internet-Geschwindigkeit zu tun haben.

    Ich kenne das Problem dann, wenn zusätzlich noch eine massive SQL-Datenbank zum lahmen Netz dazukommt. Ich habe selber bei einem Board an einer Lösung mitgearbeitet, wo eine zu große SQL-Datenbank die Ursache war. Da half dann letztendlich nur noch Abspecken, dann bekam auch Firefox das Problem so langsam wieder gebacken.

    Was das Thema Innovation angeht:
    Gut, dass mit den Designskizzen wusste ich nicht, aber ich hatte woanders hier ja schonmal geschrieben, dass mir die Quellen hierfür fehlen. Ich les deinen Blog, ich les die Blogs von Mozilla selbst und ich schau sonst, ob ich sich auf den Mozilla-Seiten von Drumbeat bis Webmaker was tut. Ende, mehr hab ich nicht, obwohl ich suche. Das Problem ist eben, dass Firefox in der Grundversion eigentlich mehr Sachen gebrauchen könnte, die ihn wieder von Chrome und anderen abheben. Da gibt es sicherlich noch Möglichkeiten, aber von Experimenten wie den Search Tabs hat man nie wieder was gehört (außer dass Pale Moon sie in der aktuellen 19.0.1 hat, aber der Experte von Entwickler sagt ja auch, dass der PDF-Viewer nix taugt und hat ihn ausgebaut….).

    Thema Webkit:
    Monokultur halte ich für zu extrem. Mit Safari, Chrome und Opera verwenden demnächst drei der fünf großen Browser Webkit. Mozilla hat bereits gesagt, dass für Firefox an Gecko kein Weg vorbeiführt, es sei denn, Servo kommt. Und Microsoft… die haben zwar in Webkit investiert, aber so wie ich die Pappnasen aus Redmond kenne, werden die Trident ums Verrecken halten. So wie die gegen WebRTC und OpenSource gebasht habe, wäre ein Wechsel auf Webkit ne ziemliche Niederlage. ;) Also wird es langfrisitig mit Servo, Webkit2 und Trident immer noch drei Engines geben, davon bin ich überzeugt. 

    An der Stelle mal ne Frage: Welche JavaScript-Engine treibt Firefox eigentlich an? Ich kenne jedes Duo: beim IE sinds Trident und Chakra, bei Safari Webkit und Nitro, bei Chrome und demnächst Opera Webkit und v8… nur bei Gecko weiß ich nur, dass es ein “Affe” ist, aber SpiderMonkey ist neben Kraken die zweite Benchmark von Mozilla und Trace-, Ion-, Jager- und der kommende OdinMonkey sind nur JIT-Compiler…

    zu Opera:
    Wie gesagt, ich bin Anhänger von Mozilla und Opera ASA und eben Firefox und Opera waren bei mir immer als dynamisches Duo im Einsatz. Wie ich jetzt ne Zeit lang nur 3G-Netz hatte (mittlerweile nicht mehr), habe ich zunächst übergangsweise Chrome verwendet, weil Opera für ne Spezialaufgabe im Einsatz war, und habe das Ganze nun erstmal komplett auf Opera ausgelagert. Von Firefox ist derzeit nur die Aurora-Version bei mir installiert, weil ich an der Entwicklung dranbleiben will. Ich schließe für die Zukunft nicht aus, dass Firefox wieder mehr übernimmt, aber derzeit… ich weiß nicht, mir macht es schon etwas Bauchschmerzen, weil ich derzeit mit Opera zufriedener bin. 

  14. Sören Hentzschel  03. März 2013, 20:21

    Es wäre aber definitiv nicht das Schlechteste, wenn Mozilla hier z.B. nachlegen und Firefox in der Hinsicht optimieren würde. Die Menschen, die von den von mir oben beschriebenen Situationen betroffen sind, können ja nichts dafür, wenn die Anbieter nicht in die Puschen kommen. Außerdem ist Opera als Suite nicht der einzige mit einer Turbofunktion. Auch einfache Browser wie Yandex haben eine solche Technik an Bord. Da würds mich nicht wundern, wenn auch Google da zugeguckt hat, und Chrome ist eh schon schnell genug.

    Natürlich, gegen Geschwindigkeitszuwachs ist nichts zu sagen, das ist immer begrüßenswert. ;) Opera Turbo ist ja nicht einfach nur ein Feature des Browsers. Opera Turbo scheint ja ein Proxyserver zu sein, über welchen der ganze Datenverkehr geschickt wird, um die Seiten dann komprimiert ausliefern zu können. Das scheint mir eine mächtige Infrastruktur zu erfordern. Ich weiß ehrlich nicht, ob Mozilla diese Mittel überhaupt hat, das sorgt ja für ein enormes Daten-Aufkommen.

    Ich kenne das Problem dann, wenn zusätzlich noch eine massive SQL-Datenbank zum lahmen Netz dazukommt. Ich habe selber bei einem Board an einer Lösung mitgearbeitet, wo eine zu große SQL-Datenbank die Ursache war. Da half dann letztendlich nur noch Abspecken, dann bekam auch Firefox das Problem so langsam wieder gebacken.

    Für mich sind das nach wie vor zwei paar Stiefel. Wenn auf einer Webseite eine massive SQL-Datenbank zum Einsatz kommt, dann betrifft das ausschließlich den Server, im Browser passiert an dieser Stelle gar nichts. Der Browser nimmt nur entgegen, was der Server ihm schickt, was dann möglicherweise das Resultat der Datenbank-Abfrage ist. Wenn die Datenbank-Abfrage zu lange braucht, ist das ein Webseiten-Problem. Aber nichts, was Firefox zum Hängen bringen würde. Ich denke, der Schuh drückt dann eher an einer anderen Stelle, unabhängig von der langsamen Internet-Leitung. Oder kann das Problem genau so 1:1 nachvollzogen werden, wenn die exakt selbe Maschine an einen schnellen Internet-Anschluss gesetzt wird?

    Gut, dass mit den Designskizzen wusste ich nicht, aber ich hatte woanders hier ja schonmal geschrieben, dass mir die Quellen hierfür fehlen. Ich les deinen Blog, ich les die Blogs von Mozilla selbst und ich schau sonst, ob ich sich auf den Mozilla-Seiten von Drumbeat bis Webmaker was tut. Ende, mehr hab ich nicht, obwohl ich suche.

    Mit planet.mozilla.org kann man schon viel abdecken. ;)

    Das Problem ist eben, dass Firefox in der Grundversion eigentlich mehr Sachen gebrauchen könnte, die ihn wieder von Chrome und anderen abheben. Da gibt es sicherlich noch Möglichkeiten, aber von Experimenten wie den Search Tabs hat man nie wieder was gehört (außer dass Pale Moon sie in der aktuellen 19.0.1 hat, aber der Experte von Entwickler sagt ja auch, dass der PDF-Viewer nix taugt und hat ihn ausgebaut….).

    Was vermisst du denn konkret, abgesehen vom Turbo-Modus? Search Tabs klingt für mich nach einem klassischen Fall für eine Erweiterung, besonders mit dieser schrecklichen Optik. :D 120 Nutzer laut AMO sind aber auch nicht gerade viel, die das Investieren von Ressourcen – die bei Mozilla leider relativ begrenzt sind – rechtfertigen. ;)

    Thema Webkit:
    Monokultur halte ich für zu extrem. Mit Safari, Chrome und Opera verwenden demnächst drei der fünf großen Browser Webkit. Mozilla hat bereits gesagt, dass für Firefox an Gecko kein Weg vorbeiführt, es sei denn, Servo kommt. Und Microsoft… die haben zwar in Webkit investiert, aber so wie ich die Pappnasen aus Redmond kenne, werden die Trident ums Verrecken halten. So wie die gegen WebRTC und OpenSource gebasht habe, wäre ein Wechsel auf Webkit ne ziemliche Niederlage. ;) Also wird es langfrisitig mit Servo, Webkit2 und Trident immer noch drei Engines geben, davon bin ich überzeugt. 

    Auf Mobile ist eine Monokultur leider bereits ziemlich die Realität… ;) Dass Microsoft an Trident festhält, kann man nur hoffen. Mit einer Engine weniger ist das Voranbringen von Standards wesentlich schwieriger. Alleine schon deswegen, weil eine Implementierung in mindestens zwei Engines Voraussetzung ist, um überhaupt als Standard akzeptiert werden zu können.

    An der Stelle mal ne Frage: Welche JavaScript-Engine treibt Firefox eigentlich an? Ich kenne jedes Duo: beim IE sinds Trident und Chakra, bei Safari Webkit und Nitro, bei Chrome und demnächst Opera Webkit und v8… nur bei Gecko weiß ich nur, dass es ein “Affe” ist, aber SpiderMonkey ist neben Kraken die zweite Benchmark von Mozilla und Trace-, Ion-, Jager- und der kommende OdinMonkey sind nur JIT-Compiler…

    SpiderMonkey ist auch der Name der Engine, das ist wie mit Google und v8, was ja gleichzeitig Name eines Benchmarks ist.

    ich weiß nicht, mir macht es schon etwas Bauchschmerzen, weil ich derzeit mit Opera zufriedener bin. 

    Dann soll es sein, ist ja auch nicht schlimm. ;) Zumindest solange du trotzdem diesen Blog verfolgst. :D

     

  15. MagnaSedna  04. März 2013, 00:28

    Vermissen tu ich schon noch das eine oder andere. Von dem, was in Arbeit ist, sehne ich wirklich Shumway herbei und hoffe, dass der Flashplayer zuende gebracht und in Firefox genau wie der PDF-Viewer integriert wird, weil man dann endlich das Plugin von Adobe (und vll. auch MS Silverlight) kicken kann. 

    Ansonsten vll. noch, dass Mozilla es schafft, diesem lästigen Problem mit der unerwünschten Zusatzsoftware bei Neuinstallation zu begegnen, die man nicht abwählen konnte (klassisches Beispiel ist da der Real Downloader beim Real Player). Bisher werden die immer nur in der Addon-Liste angezeigt, wo man sie ak- oder deaktivieren kann. Das Entfernen geht da nur sehr mühsam. Wenn man die genau wie die normalen Addons gleich blocken oder wie andere auch entfernen kann, wärs super. 

  16. Sören Hentzschel  05. März 2013, 15:52

    Die Relevanz von Flash und damit die Bemühungen bezüglich Shumway sehe ich ein, in Silverlight sollte man meiner Meinung nach keine Energie verschwenden. Nutzt das überhaupt wer außer Microsoft selber? ;) Irgendwer bestimmt, aber ich glaub nicht, dass Silverlight wirklich relevant ist. Was das Entfernen von Plugins über den Add-on Manager betrifft, das ist nicht so einfach. Bei Plugins handelt es sich ja um keine Browser-Erweiterungen, sie sind im System installiert und Firefox erkennt diese und nutzt sie schließlich. Die haben ihre ganz eigenen Deinstallations-Routinen. Chrome bietet auch keine Deinstallation von Plugins an, Opera auch nicht. Weitere Browser habe ich nicht getestet.

  17. MagnaSedna  05. März 2013, 19:42

    Der Real Downloader ist auch kein Plugin, sondern ein normales Addon, was zu Beginn aber deaktiviert ist und selbst nach Aktivierung nicht entfernt werden kann, jedenfalls nicht auf normale Art und Weise. Gibt noch mehr Beispiele, von den 4en, die ich hatte, bin ich am Ende aber zumindest noch 3 losgeworden. ;)

  18. eberhard  05. März 2013, 21:17

    nit zu fassen was da für nen mist verzapft wird. Google Chrome ist halt doch der mistigere brauser zum surrffen im wäb. Nimmt man im vergleich dazu den LiebreOfize Word Brauser, ist der nochmal schneller als der 63Pit version von Gecko und  apples WePkidd.

    Ich meine das der aktuelle Firefogs version 11.10 von Kannonickal besser unter Ubuntu surfen kann, als der Wepkidd von Google Krom.

  19. Sören Hentzschel  05. März 2013, 21:34

    @MagnaSedna: Ich hatte von Real bislang nur Plugins im Browser, daher ging ich davon aus, dass es sich dabei auch um eines handelt. Als reguläre Erweiterung im Profilverzeichnis ist eine Deinstallation von Add-ons normalerweise kein Problem. Ich vermute mal, dass manche Hersteller ihre Add-ons auf eine sehr kreative Weise in Firefox einmisten… Aber mir fehlt da der Hintergrund zu diesen Add-ons. Ich kenne solches Verhalten nur von Erweiterungen, welche nicht direkt vom Benutzer installiert werden, sondern mit der Installation irgendwelcher Software daherkommen. Dabei am besten immer eine benutzerdefinierte Installation wählen und solchen Mist direkt abwählen (außer man möchte das wirklich). Immerhin sind auf diese Weise installierte Add-ons nicht mehr automatisch aktiviert, sondern müssen durch den Benutzer erst ausdrücklich aktiviert werden. Das war auch mal anders…

    @eberhard: Ich verstehe kein Wort von dem, was du geschrieben hast. Sprachlich ist das einfach nur anstrengend zu lesen, aber ich versteh auch nach mehrmaligem Durchlesenraten nicht, was eigentlich die Aussage ist..

  20. MagnaSedna  05. März 2013, 21:54

    Ich hab ja nix gegen Legastheniker, jeder hat sein Handicap, aber haben die Vögel heute Freigang? So viel Käse auf einem Haufen kann ja nichtmal ein Spambot reinposten…

    @Sören:
    Schön wärs, ulkigerweise waren das benutzerdefinierte Installationen. Die Addons konnte man nicht abwählen, warum auch immer. Hab nicht mehr alle 4 Addons im Kopf, was das war, das letzte hab ich mittlerweile auch raus, aber beim Real Player und dem Downloader wars jedenfalls so. Naja, soll mir wurscht sein, was weg is is weg…

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