Firefox: Unterstützung für veraltete Betriebssysteme bis August 2026 verlängert
Mozilla hat die Unterstützung von Firefox für die veralteten Betriebssysteme Windows 7, Windows 8, macOS 10.12, macOS 10.13 sowie macOS 10.14 noch einmal um weitere sechs Monate bis August 2026 verlängert.
Ursprünglich sollte Firefox ESR 115 nur bis September 2024 unterstützt werden. Für Nutzer der veralteten Betriebssysteme Windows 7, Windows 8, macOS 10.12, macOS 10.13 sowie macOS 10.14 hat Mozilla die Lebenszeit von Firefox ESR 115 mehrfach verlängert, bis im Februar 2026 endgültig Schluss sein sollte. Nun hat Mozilla doch noch einmal die Unterstützung von Firefox ESR 115 um weitere sechs Monate bis August 2026 verlängert. Wie immer gilt, dass dann eine erneute Bewertung der Situation erfolgen wird.
Nach aktuellem Stand nutzen noch knapp sieben Prozent der Firefox-Nutzer Windows 7 oder Windows 8. Microsoft selbst hatte die Unterstützung bereits im Januar 2020 eingestellt. Firefox-Konkurrent Google Chrome bietet seit Februar 2023 keine Updates mehr für diese Betriebssysteme an.
Tipp: Release-Termine von Firefox im Jahr 2026
Für Nutzer des E-Mail-Programms Thunderbird hat diese Entscheidung keine Auswirkungen. Thunderbird hat die Unterstützung für Windows 7, Windows 8, macOS 10.12, macOS 10.13 und macOS 10.14 bereits eingestellt.
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Wow 7 Prozent. Das wirkt für mich sehr viel. Ist sich Mozilla sicher, dass es sich bei der Statistik nicht um Browser im Kompatibilitätsmodus von Windows sind.
Das passiert wenn man den Firefox hatte und dann das Betriebssystem von Windows 7 und windows 8 auf windows 10 geupdated hatte. Wie kommt die verlinkte Statistik zu stande?
Nachtrag: zum vorigen Kommentar: Sowohl im updatepfad als auch im useragenten wird meiner Meinung nach das OS des Kompatibilitätsmodus von windows benutzt.
Du kannst davon ausgehen, dass die Erkennung des Betriebssystems korrekt funktioniert. Die Datenquelle ist die Telemetrie von Firefox. Insofern wird nicht jeder Nutzer erfasst. Aber das sollte ja am Anteil relativ zur Gesamtzahl der Nutzer nichts entscheidend verändern. Und da Telemetrie standardmäßig und damit für die meisten Nutzer aktiviert ist, gehe ich auch davon aus, dass genug Daten vorhanden sind, um repräsentativ zu sein.
Ein Grund für den relativ hohen Anteil könnte sein, dass Firefox der einzige relevante Browser ist, der Windows 7 und Windows 8 noch unterstützt. Das heißt, Nutzer dieser Betriebssysteme haben sich möglicherweise deswegen für Firefox entschieden, weil sie für Firefox noch Updates erhalten. Es gibt bestimmt auch noch andere Gründe. Aber das wäre eine Theorie für einen Aspekt, der zumindest einen Teil dazu beiträgen könnte.