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Mozilla setzt ab Firefox 53 auch für Linux eine CPU mit SSE2-Unterstützung voraus

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Firefox für Windows setzt seit Version 49 eine CPU mit SSE2-Befehlssatzerweiterung voraus. Ab Firefox 53 gilt dies auch für die von Mozilla erstellten Linux-Builds.

Firefox für Windows funktioniert bereits seit Version 49 nicht mehr auf Systemen mit CPU ohne SSE2-Befehlssatzerweiterung. Obwohl SSE2 bereits seit sehr vielen Jahren Standard in Prozessoren ist, betrifft dies immer noch manche Nutzer.

Ab Firefox 53 gilt dies auch für die von Mozilla erstellten Linux-Builds, dann wird Firefox auf entsprechenden Systemen gar nicht erst mehr starten. Relevant ist dies nur für 32-Bit-Versionen von Linux, da die 64-Bit-Architektur SSE2 voraussetzt und es kein 64-Bit-System ohne SSE2 gibt.

Das muss keine direkten Auswirkungen auf die Linux-Builds haben, welche von den verschiedenen Linux-Distributionen verteilt werden. Diese können nach wie vor Firefox-Versionen verteilen, welche kein SSE2 voraussetzen. Die Builds der Distributionen beinhalten in diesem Fall dann aber auch nicht die Optimierungen, welche SSE2 ermöglicht und Teil der Firefox-Versionen sind, die Mozilla über seine Webseite anbietet.

Zum Vergleich: Google Chrome unterstützt bereits seit der Mitte 2014 erschienenen Version 35 entsprechende Systeme nicht mehr.

Dieser Artikel wurde von Sören Hentzschel verfasst.

Sören Hentzschel ist Webentwickler und Mozilla Repräsentant (Alumnus). Neben diesem Mozilla-Blog betreibt er unter anderem noch firefoxosdevices.org sowie das Fußball-Portal Soccer-Zone und ist außerdem Administrator des deutschsprachigen Firefox Hilfeforums Camp Firefox.

3 Kommentare - bis jetzt!

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  1. hihi
    schrieb am :

    Netter Weihnachtslook  😉

  2. hihi
    schrieb am :

    Und wie immer …

    Toller Artikel

    Danke

  3. Sören Hentzschel Verfasser des Artikels
    schrieb am :

    Danke. 😀

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