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Mozilla veröffentlicht Firefox 64 – die Neuerungen

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Mozilla hat Firefox 64 veröffentlicht. Auch Firefox 64 ist wieder randvoll gefüllt mit Neuerungen. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen.

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Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 64 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders schwerwiegend eingestuft werden. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 64 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Entzug des Vertrauens für Symantec-Zertifikate

Symantec hatte aufgrund verschiedener Vorfälle das Vertrauen der Browserhersteller verloren. Aus diesem Grund unterstützt Firefox nicht länger Zertifikate von Symantec. Dies betrifft ebenfalls die zu Symantec gehörenden CAs Thawte, VeriSign, Equifax, GeoTrust sowie RapidSSL. Webseiten, welche noch immer ein Zertifikat der Symantec-Gruppe nutzen, können also nicht länger aufgerufen werden.

Verbesserte Performance auf macOS & Linux

Mozilla hat die Performance von Firefox auf Apple macOS und Linux durch Aktivierung von Compiler-Optimierungen (Clang LTO) verbessert. Auf Windows wurde die entsprechende Optimierung bereits in Firefox 63 aktiviert.

Mit mehreren Tabs gleichzeitig interagieren

Bisher konnte immer nur maximal ein Tab gleichzeitig verschoben oder geschlossen werden. Ab sofort können mehrere Tabs mit gedrückter Strg-Taste (macOS: Cmd) markiert und per Kontextmenü gleichzeitig zum Beispiel geschlossen, verschoben, angepinnt oder stumm geschaltet werden. Mit gedrückter Shift-Taste lässt sich dabei eine ganze Reihe von Tabs markieren, um mit diesen zu interagieren.

Task-Manager zeigt Energie-Verbrauch an

Wer sich dafür interessiert, welche Webseiten und Erweiterungen den Browser besonders beanspruchen, findet ab Firefox 64 einen integrierten Task-Manager im Mozilla-Browser. Dieser kann über das Firefox-Menü (unter Sonstiges) oder per Eingabe von about:performance in die Adressleiste erreicht werden.

Der Task-Manager zeigt den Energieverbrauch von Webseiten und Erweiterungen an. Neben einem Zahlenwert vereinfacht eine Kategorisierung wie beispielsweise „Niedrig“, „Mittel“ oder „Hoch“ die Einordnung dieses Wertes in einer Weise, wie sie für jeden Nutzer verständlich ist. In Firefox 65 kommt eine weitere Spalte dazu, welche den Speicherverbrauch der jeweiligen Webseite respektive Erweiterung anzeigt.

Firefox 64

USA: Empfehlungen von Funktionen und Erweiterungen

Mit dem Contextual Feature Recommender (CFR) hat Mozilla ein System implementiert, welches dem Nutzer kontextbasierte Empfehlungen machen kann. Werden beispielsweise mehrere Tabs geöffnet und diese wiederholt verwendet, schlägt Firefox unter Umständen die Verwendung der Funktion angepinnter Tabs vor. Firefox kann aber auch Erweiterungen vorschlagen. In Firefox 64 sind Empfehlungen für die Erweiterungen Facebook Container (von Mozilla selbst), Enhancer for YouTube sowie To Google Translate implementiert.

Die Empfehlungen erfolgen dabei auf einer lokalen Basis, es werden bei diesem Vorgang also keine Daten an Mozilla übertragen. Die Neuerung steht zunächst nur für Nutzer in den USA zur Verfügung und kann in den Firefox-Einstellungen jederzeit deaktiviert werden.

Design des Add-on Managers überarbeitet

Mozilla plant für das kommende Jahr eine größere Neugestaltung des Add-on Managers von Firefox, über welchen Nutzer Erweiterungen und Themes verwalten können. Vorher dürfen sich Nutzer aber über ein kleineres Facelift in Firefox 64 freuen, welches die Benutzbarkeit verbessern soll.

Was als erstes auffällt, ist die Verwendung eines sogenannten „Card Designs“, das heißt, dass jede Erweiterung und jedes Theme in der Auflistung in einer eigenen Box dargestellt wird. Dabei ist jede dieser Boxen über die gesamte Fläche klickbar, um in die Detailansicht zu gelangen. Ein Doppelklick ist hierfür also nicht länger notwendig.

Firefox 64

Praktisch ist eine Neuerung für die Verwaltung von Themes. So wird für vom Nutzer installierte Themes nun direkt in der Auflistung ein Vorschaubild angezeigt. Es ist also nicht länger notwendig, in die Detailansicht zu gehen oder ein Theme gar zu aktivieren, um zu sehen, was für Themes installiert sind.

Firefox 64

Links unten im Add-on Manager befinden sich in Zukunft außerdem jeweils ein Link zur entsprechenden Hilfe-Seite von Mozilla, wie man es aus den Firefox-Einstellungen bereits kennt, sowie ein Direktlink zu den Firefox-Einstellungen. Umgekehrt gibt es in den Firefox-Einstellungen an dieser Stelle jetzt auch einen Link, um den Add-on Manager zu öffnen. So wird dieser einfacher zugänglich für Nutzer, welche in den Firefox-Einstellungen nach Add-ons suchen.

Design von about:crashes überarbeitet

Auch das Design der Seite about:crashes wurde überarbeitet. Dabei wurde deutlicher gemacht, wenn ein Absturzbericht an Mozilla übermittelt wird, sowie dass ein lokales Entfernen des Absturzberichtes bereits übermittelte Absturzberichte nicht von crash-stats.mozilla.com entfernt.

Firefox 64

Keine Feed-Vorschau und dynamische Lesezeichen mehr

Mozilla hat die Unterstützung von RSS- und Atom-Feeds aus Firefox entfernt. Konkret bedeutet dies, dass es bei Aufruf einer Feed-URL keine Vorschau in Firefox mehr gibt. Auch die sogenannten dynamischen Lesezeichen existieren nicht länger in Firefox. Für bereits vorhandene dynamische Lesezeichen hat Firefox automatisch eine Sicherung in Form einer OPML-Datei auf dem Desktop angelegt, welche von anderen Feed-Readern verstanden wird. Die dynamischen Lesezeichen selbst hat Firefox automatisch in normale Lesezeichen umgewandelt.

Die Gründe für die Entfernung wurden in einem gesonderten Artikel ausführlich behandelt. Mozilla hat eine Sammlung von Erweiterungen angelegt, welche als Ersatz dienen können.

Native Sharing-Option auf Windows 10

Per Klick auf das Symbol mit den drei Punkten in der Adressleiste erhalten Nutzer von Windows 10 Zugriff auf die native Sharing-Option des Betriebssystens, um die aktuelle Webseite mit anderen zu teilen. Für Nutzer älterer Windows-Versionen steht diese Funktion nicht zur Verfügung. Für Nutzer von Apple macOS wurde eine native Sharing-Integration bereits in Firefox 61 implementiert.

Verbesserungen für Firefox-Erweiterungen (WebExtensions)

Per Rechtsklick auf das Symbol einer Erweiterung lässt sich nicht mehr nur schnell die Detailseite der Erweiterung im Add-on Manager von Firefox aufrufen, auch eine Deinstallation der Erweiterung ist hierüber nun ohne Umwege möglich.

Firefox 64

Der Dialog, welcher nach Installation einer Erweiterung erscheint, verschwindet nicht länger sofort, wenn die Erweiterung bei Installation automatisch eine Webseite öffnet.

Hat eine Erweiterung Kontrolle über die Web-Benachrichtigungen, wird dies nun in den Firefox-Einstellungen angezeigt, vergleichbar zu anderen wichtigen Firefox-Einstellungen.

Auch für Entwickler von WebExtensions gibt es wieder einige neue APIs und Verbesserungen bestehender APIs. So gab es, nachdem es bereits in Firefox 63 eine Vielzahl an Verbesserungen der Kontextmenü-API gab, für eben jene noch einen Haufen weiterer Verbesserungen.

Für PageActions kann nun festgelegt werden, ob das Erweiterungs-Symbol standardmäßig in der Adressleiste erscheinen soll oder in dem Menü hinter der Schaltfläche mit den drei Punkten.

Alle Neuerungen an der WebExtension-Front werden hier beschrieben.

Verbesserungen der Webplattform

Unterstützung von WebVR auf Apple macOS

In Firefox für Windows ist die Unterstützung für Virtuelle Realität bereits seit Firefox 55 aktiviert. Für Apple macOS wurde die Unterstützung ursprünglich in Firefox 60 aktiviert, dann auf Grund von Problemen zum damaligen Zeitpunkt in Firefox 60.0.1 wieder deaktiviert. Die Probleme sind gelöst und Mozilla hat die Unterstützung für WebVR auf Apple macOS nun für Firefox 64 aktiviert.

Sonstige Verbesserungen der Webplattform

Firefox 64 hat eine Unterstützung für die CSS scrollbar-Spezifikation erhalten. In CSS Gradients wird nun auch die kürzere Syntax in der Form „yellow 25% 50%“ anstelle der Syntax „yellow 25, yellow 50%“ unterstützt. Außerdem unterstützt Firefox nun die CSS-Eigenschaft -webkit-appearance. Die Wert list-item für die CSS-Eigenschaft display wird jetzt auch beim legend-Element unterstützt. Die Fullscreen-API funktioniert in Zukunft ohne -moz-Präfix. Außerdem unterstützt Firefox jetzt die Referrer Policy für CSS.

Weitere Informationen zu Verbesserungen der Webplattform in Firefox 64 finden sich in den MDN web docs.

Neuerungen für Webentwickler

Kontrastverhältnis auf Webseiten prüfen

Barrierefreiheit ist ein Aspekt auf Webseiten, welcher von Entwicklern leider viel zu häufig vernachlässigt wird. Darunter fällt auch die Lesbarkeit von Schrift, die sich aus dem Kontrastverhältnis zwischen Hintergrund- und Textfarbe ergibt.

Ab Firefox 64 gibt es im Entwicklerwerkzeug für Barrierefreiheit in diesem Zusammenhang eine praktische Neuerung: wird mit der Maus über einen Textknoten herübergefahren, zeigt Firefox das Kontrastverhältnis an der entsprechenden Stelle an. Gibt es an dieser Stelle unterschiedliche Kontrastverhältnisse, weil der Text auf einem Farbverlauf oder Bild platziert ist, zeigt Firefox den Minimal- sowie den Maximalwert an. Da die meisten mit dem Kontrastverhältnis als Zahl vermutlich wenig anfangen können, zeigt Firefox außerdem in Form eines Icons an, ob das Kontastverhältnis gut oder schlecht ist.

Firefox 64

Sonstige Neuerungen für Webentwickler

Der Responsive Design Modus (RDM) merkt sich die Einstellungen nun, wenn das Tool geschlossen und wieder geöffnet wird. Außerdem kann im RDM optional jetzt auch der User-Agent angezeigt werden.

Die Kommandozeile der Webkonsole unterstützt jetzt auch Syntax-Highlighting für JavaScript. Der CSS Grid-Inspektor unterstützt ab sofort bis zu drei CSS-Grids gleichzeitig. Die Zeit, welche der Inspektor zum Öffnen benötigt, wurde verbessert. Im Netzwerkanalyse-Panel zeigt ein Icon in der Spalte für den Dateinamen den Typ der Ressource an.

Weitere Informationen zu Änderungen für Webentwickler in Firefox 64 finden sich in den MDN web docs.

Enterprise Features

macOS: Unterstützung von Konfigurationsprofilen

Mit Firefox 60 hat Mozilla die sogenannte Enterprise Policy Engine eingeführt, welche vor allem Unternehmen eine einfache Anpassung von Firefox via GPO (Windows) oder eine policies.json-Datei (alle Betriebssysteme) erlaubt. Ähnlich zu GPO auf Windows unterstützt Firefox jetzt auch Konfigurationsprofile via .plist-Datei unter Apple macOS.

Neue Enterprise Policies

Firefox 65 unterstützt eine neue Policy, um die Oberflächen-Sprache von Firefox festzulegen. Die Policy für die Startseite wurde um eine Option erweitert, das Verhalten für den Start von Firefox festzulegen, nämlich ob Firefox mit der eingestellten Startseite, einer leeren Seite oder der letzten Browser-Sitzung starten soll. Darüber hinaus wurde die Policy für die Konfiguration der Zertifikate um eine Option erweitert, eigene Zertifikate zu laden. Außerdem erlaubt eine neue Policy das Hinzufügen von PKCS#11 Sicherheits-Modulen.

Tipp: Mit dem Enterprise Policy Generator wird die Konfiguration von Firefox zum Kinderspiel. Die aktuelle Version 4.2 ist bereits für Firefox 64 sowie Firefox ESR 60.4 angepasst.

Optionale Features

Zusätzliche Sprachen direkt über Firefox installieren

Die Installation zusätzlicher Sprachen für Firefox ist bislang etwas komplizierter, da dies die Installation eines Sprachpaketes über addons.mozilla.org plus das Setzen des korrekten Sprachcodes per about:config und einen manuellen Browser-Neustart erfordert. Wird über about:config der Schalter intl.multilingual.enabled auf true gesetzt, wird die neue Sprachverwaltung in den Firefox-Einstellungen aktiviert. Diese war zwar bereits in Firefox 63 optional vorhanden, ist allerdings erst mit Firefox 64 in der Lage, andere Sprachen direkt aus Firefox heraus herunterzuladen und anzuwenden. Außerdem lädt Firefox dabei auch automatisch auch die Rechtschreibkorrektur in der passenden Sprache herunter.

Firefox 64
Firefox 64

Windows 10: Benachrichtigungs-Integration in Windows Action Center

Für die Darstellung von Web-Benachrichtigungen kann Firefox ab Version 64 die nativen Benachrichtigungen von Windows 10 nutzen, welche außerdem im Windows Action Center angezeigt werden. Diese Neuerung ist derzeit noch deaktiviert und kann aktiviert werden, indem über about:config der Schalter alerts.useSystemBackend auf true gesetzt wird.

Suche nach vorherigen Konsolen-Eingaben

Wird per about:config der Schalter devtools.webconsole.jsterm.reverse-search auf true gesetzt, kann mittels F9 (Windows und Linux) respektive Ctrl + R (macOS) ein Suchmodus in der Webkonsole aktiviert werden, bei welchem während der Eingabe in die Kommandozeile vorherige Eingaben angezeigt werden, welche die eingegebene Zeichenkette beinhalten.

Neue Implementierung der Adressleiste

Mozilla arbeitet unter der Bezeichnung Quantum Bar an einer neuen Implementierung der Adressleiste, welche auch Awesome Bar genannt wird. Dazu muss über about:config der Schaltername browser.urlbar.quantumbar auf true gesetzt und ein neues Browser-Fenster geöffnet werden. Doch Achtung: In Firefox steht die Quantum Bar noch ganz am Beginn der Entwicklung und ist in dieser Form nicht benutzbar. Dies wird erst in einer späteren Firefox-Version relevant werden.

Sonstige Neuerungen in Firefox 64

Bei Verwendung des dunklen Themes sind nun auch die Sidebars von Firefox dunkel. Die Suchfunktion des integrierten PDF-Betrachters wurde verbessert: So funktioniert dort nun auch die Option, nur ganze Wörter zu suchen, außerdem wird ab sofort auch die Anzahl der gefundenen Treffer angezeigt. Beides war bereits für Webseiten implementiert, aber noch nicht für PDF-Dateien.

Unter about:studies werden nicht länger nur sogenannte Shield-Studien angezeigt, welche aus einem Add-on bestehen, sondern auch solche, welche nur eine Einstellung verändern.

Die Adressleiste wurde um eine Autovervollständigung für about:-URIs erweitert. Gibt der Nutzer beispielsweise about:c ein, schlägt Firefox automatisch Einträge wie about:config oder about:cache vor.

Bei der maximalen Anzahl an Content-Prozessen in den Firefox-Einstellungen können nun bis zu acht statt bis zu sieben Prozesse ausgewählt werden.

Auf Apple macOS wurde der Shortcut, um sowohl „www.“ am Beginn als auch „.com“ am Ende einer URL automatisch hinzuzufügen von Cmd + Enter auf Ctrl + Enter geändert. Außerdem wurde die Berechtigungs-Logik für die Verwendung von Kamera und/oder Mikrofon auf macOS Mojave optimiert.

Dieser Artikel wurde von Sören Hentzschel verfasst.

Sören Hentzschel ist Webentwickler und ehemaliger Mozilla Repräsentant. Neben diesem Mozilla-Blog ist er Administrator des deutschsprachigen Firefox Hilfeforums Camp Firefox und betreibt außerdem die Webseiten firefox.agenedia.com, firefoxosdevices.org, mozilla.de sowie das Fußball-Portal Soccer-Zone.

13 Kommentare - bis jetzt!

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  1. Daniel
    schrieb am :

    WebRender wurde bei der finalen Version anscheinend deaktiviert/entfernt, oder? Bei den Beta-Versionen war WebRender zumindest noch im Changelog (für Windows 10 und Nvidia-Grafikkarten) aufgeführt.

  2. Sören Hentzschel Verfasser des Artikels
    schrieb am :

    WebRender ist zwar (für die initiale Zielgruppe) tatsächlich seit Firefox 64 in der Betaversion aktiviert, eine Auslieferung von WebRender in einer finalen Version von Firefox ist aber erst für Firefox 67 geplant.

  3. Philipp
    schrieb am :

    Dynamische Lesezeichen wurden entfernt

    In Version 64 wurden offenbar die Dynamischen Lesezeichen entfernt (RSS Feeds)

    Beim ersten Start wird folgende Seite angezeigt. https://support.mozilla.org/de/kb/was-ist-mit-meinen-live-bookmarks-passiert?as=u&utm_source=inproduct

    Schade, über diese Funktion habe ich auch die Posts dieser Seite geöffnet (via Ubuntusers.de Planet als Dynamisches Lesezeichen) die ich direkt in der Lesezeichensymbolleiste hatte.

    Gibt es eine Erweiterung, die diese Funktion wiederherstellt? Livemarks sollte ein Ersatz bieten, krieg es aber auf die Schnelle nicht in die Symbolleiste wie vorher

  4. Sören Hentzschel Verfasser des Artikels
    schrieb am :

    Da ich überhaupt keine Feeds nutze, kann ich dir die Frage nicht beantworten. Vielleicht liest jemand anderes hier in den Kommentaren deine Frage. Aber ich würde dir ansonsten empfehlen, hier ein Thema zu erstellen:

    https://www.camp-firefox.de/forum/

    Wie gesagt, vielleicht antwortet auch hier jemand. Aber dort ist halt die Wahrscheinlichkeit höher.

  5. Jasper
    schrieb am :

    Ich habe noch zwei Fragen:

    1. zu Kommentar #2 (WebRender): Auf der Mozilla-Seite https://hacks.mozilla.org/2017/10/the-whole-web-at-maximum-fps-how-webrender-gets-rid-of-jank/ steht bei der Grafik ganz oben "Quantum Render (feat. WebRender)". Was ist denn der Unterschied zwischen Quantum Render und WebRender?

    2. Was wird denn die im Text erwähnte "Awesome Bar" aka "Quantum Bar", wenn sie mal fertig ist, können bzw. von der bisherigen URL-Leiste unterscheiden? Und für welches Release ist das angedacht?

     

  6. Stefan
    schrieb am :

    @Philipp

    Ich hab jetzt mal testweise den von dir genannten Feed ausprobiert und Livemarks machte keine Anstalten.

    Sofern dir, die auf dem Desktop angelegte OPML-Datei, nicht automatisch deine alten Feeds herstellt, kannst du auf ubuntuusers einfach neu abonieren. Livemarks blendet dann das gewohnte Symbol in der Addressleiste neben dem Dreipunktmenü ein.

  7. Sören Hentzschel Verfasser des Artikels
    schrieb am :

    1. zu Kommentar #2 (WebRender): Auf der Mozilla-Seite https://hacks.mozilla.org/2017/10/the-whole-web-at-maximum-fps-how-webrender-gets-rid-of-jank/ steht bei der Grafik ganz oben "Quantum Render (feat. WebRender)". Was ist denn der Unterschied zwischen Quantum Render und WebRender?

    Der Unterschied liegt eigentlich nur im Detail. Quantum Render bezeichnete im Rahmen der "Quantum"-Initiative ganz einfach nur das interne Unterprojekt, welches darin bestand beziehungsweise heute noch darin besteht, WebRender in Firefox zu integrieren. Siehe auch https://wiki.mozilla.org/Quantum

    2. Was wird denn die im Text erwähnte "Awesome Bar" aka "Quantum Bar", wenn sie mal fertig ist, können bzw. von der bisherigen URL-Leiste unterscheiden? Und für welches Release ist das angedacht?

    Dafür gibt es keine mir bekannte konkrete Zeitplanung – es ist fertig, wenn es fertig ist. Im Idealfall merkt man als Nutzer dann erst einmal überhaupt keinen offensichtlichen Unterschied. Der Unterschied soll sich erst im weiteren Verlauf bemerkbar machen. Ziel ist auch hier mal wieder, eine historisch gewachsene und belastete Implementierung durch eine moderne und modulare Architektur zu ersetzen und dabei XUL und XBL weitestgehend zugunsten von gewöhnlichem HTML und CSS zu eliminieren. Vor allem bereitet die aktuelle Architektur den Entwicklern wohl viele Kopfschmerzen bei der Verbesserung der Adressleiste. Das heißt, alles, was Mozilla in Zukunft an der Adressleiste verbessern wird, sollte einfacher und schneller möglich sein, wenn die Quantum Bar da ist, weil die Grundlage dafür dann eine ganz andere ist.

  8. Peer
    schrieb am :

    @Sören:Das ist mir auch noch unklar.Zu 1: Also habe ich das richtig verstanden, dass Quantum Render und Web Render im Prinzip dasselbe sind, nur dass Web Render halt sobald es in Firefox drin ist Quantum Render heißt?Zu 2: Bedeutet das denn, dass nur die Adresszeile irgendwann in HTML und CSS gemacht wird, oder die ganze Oberfläche inkl. Seitenleisten, Menüs, Dialogboxen, etc.? 

  9. Blaine
    schrieb am :

    Hurra, endlich ein brauchbarer Theme-Manger! Für Nutzer, die viele Designs installiert hatten, war der alte ja völlig unzureichend.

  10. Sören Hentzschel Verfasser des Artikels
    schrieb am :

    Zu 1: Also habe ich das richtig verstanden, dass Quantum Render und Web Render im Prinzip dasselbe sind, nur dass Web Render halt sobald es in Firefox drin ist Quantum Render heißt?

    Korrekterweise ist Quantum Render nur ein interner Projektname, in dessen Rahmen WebRender in Firefox integriert wird. Aber das ist wie gesagt ein Detail. Du kannst im Prinzip sagen, dass Quantum Render und WebRender das Gleiche ist. WebRender wird aber nicht in Quantum Render umgetauft werden und de facto ist das sowieso nur eine Implementierungs-Geschichte und nichts, was namentlich beworben wird. Es gibt in Firefox ja auch Quantum CSS, auch Stylo genannt, das existiert halt, aber der Nutzer hat weder mit der einen noch mit der anderen Bezeichnung irgendwas zu tun.

    Zu 2: Bedeutet das denn, dass nur die Adresszeile irgendwann in HTML und CSS gemacht wird, oder die ganze Oberfläche inkl. Seitenleisten, Menüs, Dialogboxen, etc.? 

    Der Prozess, proprietäre Technologien wie XUL und XBL aus Firefox zu Gunsten bekannter Webstandards zu entfernen, ist bereits in vollem Gang, die Adressleiste ist da nur ein kleiner Teil des Ganzen.

    Siehe folgende Seite, welche den Fortschritt der XBL-Entfernung zeigt:
    https://bgrins.github.io/xbl-analysis/

  11. rudii
    schrieb am :

    @Philipp

    krieg es aber auf die Schnelle nicht in die Symbolleiste wie vorher

    in den Einstellungen der Erweiterung, dort "More options > Default folder > Lesezeichen-Symbolleiste"

  12. schrieb am :

    Windows 10: Benachrichtigungs-Integration in Windows Action Center

    Funktioniert bei mir nicht mit Version 64.0 und 66.0a1:

    Bug 1498912

    Websites notifications are not be displayed > Bug 1155505 Implement ToastNotification for Action Center on Windows 10

  13. Thomas Müller
    schrieb am :

    Gibt es eine Möglichkeit mehr Seiten in der Suchleiste zu speichern weil jetzt speichert Firefox Quantum nur noch maximal 100 Seiten. Ich habe immer das Addon Old location Bar benutzt Da hat es alle Seiten gespeichert. Auf eine Antwort würde ich mich sehr freuen ob es eine Möglichkeit gibt. MFG.

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