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Inklusive Tab-Gruppen – Das Tab-Konzept von Fenix

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Unter dem Namen Fenix arbeitet Mozilla an einem von Grund auf neu entwickelten Nachfolger von Firefox für Android. In diesem Artikel gibt es eine Vorschau auf das besondere Tab-Konzept von Fenix, welches auch Tab-Gruppen beinhaltet.

Der neue Android-Browser Fenix ist der Grund, wieso es um Firefox für Android derzeit ruhiger ist. Unter diesem Projektnamen arbeitet Mozilla an einem komplett neuen Browser auf Basis der von Mozilla entwickelten Android Components und GeckoView.

Teil 1: Die ersten Bilder von Mozillas neuem Fenix-Browser
Teil 2: Neue Bilder von Fenix: Privater Modus und Einstellungen
Teil 3: Die ersten Bilder von Mozillas neuem Fenix-Browser, Teil 3

Wie immer ist bei Mockups der obligatorische Hinweis zu bringen, dass diese nicht zwangsläufig das finale Produkt repräsentieren müssen – weder, was das Design betrifft, noch funktional.

Das besondere Tab-Konzept von Fenix

Über das Tab-Konzept von Fenix wurde bereits im März auf diesem Blog geschrieben. Seit damals hat sich am ursprünglichen Konzept anhand des entwickelten Prototyps und Feedback einiges getan, so dass Fenix nun mit einem nochmals überarbeiteten Tab-Konzept an den Start gehen wird.

Wieso muss Fenix überhaupt etwas anders machen als alle anderen Browser? Das Tab-Konzept von Fenix unterscheidet sich ganz bewusst von dem anderer populärer Browser, weil Mozilla nicht anstrebt, existierende Browser nachzuahmen. Stattdessen basiert das Konzept von Fenix auf der Hypothese, dass Benutzer ihren Browser mobil anders nutzen und bisherige Browser das Tab-Konzept von Desktop-Browsern einfach nur für einen schmaleren Bildschirm adaptiert hätten, was aber nicht zwangsläufig der beste Weg ist.

Der Startbildschirm als Tab-Zentrale

Während beispielsweise Firefox einen Startbildschirm mit diversen Funktionen anbietet oder Chrome die Google-Webseite als Startseite hat und beide Browser über einen permanent sichtbaren Button den Zugriff auf einen eigenen Bildschirm für die Tab-Übersicht bieten, wird in Fenix der Startbildschirm durch die Übersicht der Tabs ersetzt, so dass der Nutzer direkt bei Start von Fenix alle offenen Tabs im Blickfeld hat, und über einen Button in der Adressleiste gelangt man jederzeit mit nur einem Klick zum Startbildschirm.

Auf dem Startbildschirm werden die aktuellen Tabs untereinander dargestellt. Dabei wird jeder Tab durch eine Zeile, bestehend aus einem Webseiten-Icon, dem Host sowie dem Seitentitel, repräsentiert.

Tabs in Fenix

Tabs können von hier per Klick auf das Schließen-Kreuz oder per Wischgeste geschlossen werden, auch können Tabs von hier aus über die native Teilen-Funktion von Android mit anderen geteilt werden.

Auch das Öffnen eines neuen Tabs erfolgt direkt vom Startbildschirm aus. Und wer einen privaten Tab öffnen möchte, findet ebenfalls direkt auf dem Startbildschirm das entsprechende Masken-Icon. Der Nutzer kann also jederzeit direkt vom Startbildschirm aus mit nur einem Klick zwischen seiner regulären und privaten Sitzung wechseln.

Kollektionen als Tab-Gruppen

Während das ursprüngliche Konzept vorsah, dass alle offenen Tabs nach wenigen Minuten Inaktivität automatisch zu einer Sitzung zusammengefasst und als entsprechendes Bündel auf dem Startbildschirm angezeigt werden, hat Mozilla in seinen neuen Plänen die Sitzungen durch Kollektionen ersetzt. Die Kollektionen sind Sammlungen von Tabs, welche aber nicht automatisch, sondern vom Nutzer bewusst angelegt werden. Bestehende Kollektionen werden unterhalb der offenen Tabs angezeigt.

Kollektionen in Fenix

Die Kollektionen können ausgeklappt werden, womit alle Tabs der jeweiligen Kollektion zu sehen sind. Auch hier können Tabs per Schließen-Kreuz oder Wischgeste entfernt werden. Oder per langem Druck ein Menü mit Lösch-Eintrag geöffnet werden. Nach dem Löschen eines Tabs erscheint eine Snackbar, welche anbietet, das Löschen des Tabs rückgängig zu machen.

Wie gelangen Tabs nun in eine Kollektion? Unterhalb der Tabs gibt es eine Schaltfläche zu diesem Zweck. Per Klick darauf erscheint ein Bildschirm, über welchen ausgewählt werden kann, welche der Tabs zu einer Kollektion hinzugefügt werden sollen. Im nächsten Schritt kann dann eine bereits bestehende Kollektion ausgewählt oder eine neue Kollektion erstellt werden.

Kollektionen in Fenix

Aber nicht nur vom Startbildschirm, sondern über das Menü auch bei einer geöffneten Webseite lassen sich Seiten einer Kollektion hinzufügen.

So lassen sich in Fenix Tabs in Tab-Gruppen, zum Beispiel für Shopping, die Urlaubsplanung oder den Beruf, organisieren, sei es als temporäre oder auch als permanente Lösung.

Genau wie einzelne Tabs lassen sich auch Kollektionen mit anderen teilen. Und neben dem Aufruf einzelner Tabs einer Kollektion ist es auch möglich, alle Tabs einer Kollektion mit einem Mal zu öffnen.

Fazit

Tabs wie alle Browser umzusetzen, das ist einfach und funktioniert. Es bewusst anders zu machen, erfordert Mut, da man nicht weiß, wie dies am Ende von den Nutzern angenommen wird. Wenn Mozilla im mobilen Sektor erfolgreich sein will und nicht einfach nur den nächsten beliebigen Browser am Markt haben möchte, dann muss Mozilla etwas versuchen und so seinen neuen Browser zu einem einzigartigen Produkt machen. Das Konzept sieht in jedem Fall vielversprechend aus. Nun muss es sich nur noch in der Praxis bewähren.

Fenix FAQ – Alles zu Mozillas neuem Android-Browser

Im Sommer wird Mozilla seinen neuen Android-Browser Fenix veröffentlichen. Alle wichtigen Informationen zu Fenix auf einen Blick findest du in den Fenix FAQ.

Dieser Artikel wurde von Sören Hentzschel verfasst.

Sören Hentzschel ist Webentwickler aus Salzburg. Auf soeren-hentzschel.at informiert er umfassend über Neuigkeiten zu Mozilla. Außerdem ist er Betreiber von camp-firefox.de, der ersten Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum für Firefox-Probleme aller Art. Weitere Projekte sind firefox.agenedia.com, mozilla.de, firefoxosdevices.org sowie sozone.de.

17 Kommentare - bis jetzt!

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  1. rosa elefant
    schrieb am :

    Wird der Browser auch für iOS verfügbar sein?

  2. Sören Hentzschel Verfasser des Artikels
    schrieb am :

    Firefox für iOS existiert ja bereits. Unter dem Namen Fenix wird Firefox für Android neu entwickelt. Ob Firefox für iOS das Tab-Konzept von Fenix mit den Tab-Gruppen irgendwann übernehmen wird, wird man sehen müssen. Aber konkrete Pläne in diese Richtung sind derzeit keine bekannt.

  3. fleixi
    schrieb am :

    Die meisten Nutzer die ich kenne haben schnell 100+ tabs offen. Da stelle ich es mir gerade etwas umständlich vor für die Zusatzfunktionen immer ganz nach unten zu scrollen.  Ansonsten find ich sowohl das Konzept von kollections und auch den neuen startbildschirm recht sinnvoll

  4. Sören Hentzschel Verfasser des Artikels
    schrieb am :

    Die meisten Nutzer die ich kenne haben schnell 100+ tabs offen.

    Dann kennst du die Ausnahmen, die es gibt. Die Telemetrie-Daten von Firefox 67 Beta für Firefox Mobile sagen, dass knapp 94 Prozent aller Nutzer zehn oder weniger Tabs offen haben und für jede mögliche Zahl offener Tabs wird die Anzahl an Nutzern kleiner. Die von dir genannte Zahl stellt einen absoluten Ausnahmefall im Bereich 0,0x Prozent dar und repräsentiert nicht den typischen Firefox-Nutzer, für den Mozilla optimiert. 😉

  5. Nedy
    schrieb am :

    Wer hat denn nur 10 Tabs offen?!? Egal 😁

    Was mich aber ehrlich am Meisten im Firefox Mobil stört, ist der Tabwechsel. Ich möchte in keine Übersicht und dann den Tab wählen. Sind mindestens zwei Handgriffe. Der Chrome macht es hier besser…muss nur die Titelleiste wischen. Hoffe der generelle Tabwechsel in Fenix wird auch so vereinfacht. Eine Geste…fertig!

  6. fleixi
    schrieb am :

    Interessant wie hier meine gefühlte Wirklichkeit und die Telemetriedaten von einander abweichen.

  7. Hans Zwo Drei Vier
    schrieb am :

    Finde gut, dass die Sessions/Collections nicht mehr automatisch gebildet werden. Meine persönliche Benutzung sieht so aus, dass ich Tabs offen lasse, bis ich mit diesen fertig bin.

    Wenn also automatisch Collections gebildet werden, dann vergesse ich, dass da noch etwas war, dass ich mir anschauen wollte. Außerdem ist die Anzahl der automatisch gebildeten Collections nach ein paar Wochen Benutzung ziemlich groß geworden und ich musste händisch aufräumen.

    Das neue Konzept überschneidet sich jetzt aber sehr mit dem der Lesezeichen. Die Collections sind quasi austauschbar mit Lesezeichen-Ordnern. Gibt es hier Pläne, das zu vereinen?

    Finde durchaus gut, dass diese Oberfläche so zentral und leicht zugänglich ist. Im aktuellen Android-Firefox ist die Verwendung von Lesezeichen-Ordnern sehr umständlich.

  8. Sören Hentzschel Verfasser des Artikels
    schrieb am :

    @Nedy:

    Was mich aber ehrlich am Meisten im Firefox Mobil stört, ist der Tabwechsel. Ich möchte in keine Übersicht und dann den Tab wählen. Sind mindestens zwei Handgriffe. Der Chrome macht es hier besser…muss nur die Titelleiste wischen. Hoffe der generelle Tabwechsel in Fenix wird auch so vereinfacht. Eine Geste…fertig!

    Das ist in jedem Fall auf dem Radar, sprich im entsprechenden Ticket für die Implementierung von Gesten notiert.

    Noch ist diese Geste nicht implementiert und ob es das direkt mit der ersten Version von Fenix etwas wird, wird man abwarten müssen. Aber die Chance besteht. 😉

  9. Sören Hentzschel Verfasser des Artikels
    schrieb am :

    @Hans Zwo Drei Vier:

    Das neue Konzept überschneidet sich jetzt aber sehr mit dem der Lesezeichen. Die Collections sind quasi austauschbar mit Lesezeichen-Ordnern. Gibt es hier Pläne, das zu vereinen?

    Lesezeichen bleiben ein unabhängiges Konzept.

    Finde durchaus gut, dass diese Oberfläche so zentral und leicht zugänglich ist. Im aktuellen Android-Firefox ist die Verwendung von Lesezeichen-Ordnern sehr umständlich.

    Die Lesezeichen-Verwaltung von Fenix ist ziemlich vergleichbar zu der vom bisherigen Firefox, worüber ich aber vor dem Hintergrund froh bin, dass es ursprünglich geplant war, das Leszeichen-Konzept abzuspecken. Die Lesezeichen-Verwaltung in Firefox ist von der Verwendung her sicher nicht perfekt, aber so ist es mir lieber als ganz darauf zu verzichten.

    Aber vielleicht sind die Kollektionen ja tatsächlich ein besserer Ersatz für dich.

  10. Christoph
    schrieb am :

    Also, ich habe selten mehr als drei Tabs Mobile offen. Selbst wenn ich meine "Standard"-Seiten alle immer offen hätte, hätte ich keine zehn.

    Bei 100 Tabs würde ich komplett den Überblick verlieren. Ich mache auf, was ich sehen will. Wenn ich fertig bin, schließe ich es wieder. Wozu offen lassen …

  11. Andreas_Va
    schrieb am :

    Die Sache mit der Tabübersicht ist doch eigentlich nix anderes, als es jetzt schon im bisherigen Firefox ist. Da sind doch auch alle offenen Tabs untereinander gelistet. Nun soll diese liste doch eigentlich nur in Form eines Tabs dargestellt werden. Also fast gleiches konzept, nur anders dargestellt. Ich glaube, dass ich mich dran gewöhnen kann, obwohl ich mit dem bisherigen mobilen Firefox absolut zufrieden bin und nix vermisse.

  12. Sören Hentzschel Verfasser des Artikels
    schrieb am :

    Im bisherigen Firefox sind die Tabs auf einer eigenen Tab-Seite und nicht auf dem Startbildschirm. Auch sind die Kollektionen etwas vollkommen Neues, die ja auch Teil des Tab-Konzeptes sind. 😉

  13. guest
    schrieb am :

    Wobei ich vom Bauchgefühl her sagen würde, dass die "Poweruser" mit mehr als 10 Tabs dann wahrscheinlich auch eher die Leute sind, die die Telemetrie abschalten. Weshalb die Aussage "Es gibt kaum Leute mit vielen Tabs" ungenau klingt. Gibts dazu Zahlen, wie viele Leute die Telemetrie aktiviert und deaktiviert haben?

  14. Sören Hentzschel Verfasser des Artikels
    schrieb am :

    Wobei ich vom Bauchgefühl her sagen würde, dass die "Poweruser" mit mehr als 10 Tabs dann wahrscheinlich auch eher die Leute sind, die die Telemetrie abschalten.

    Das ist keine valide Annahme. Ganz im Gegenteil. "Poweruser" bedeutet für mich, dass man sich mit dem Thema mehr auseinandersetzt als ein "Durchschnittsnutzer". Und gerade von solchen Nutzern ist zu erwarten, dass sie Telemetrie eher nicht deaktivieren, weil ein besseres Verständnis vom Thema vorliegt. Es ergibt nämlich nicht viel Sinn, Telemetrie zu deaktivieren, wenn man ein Interesse am Produkt hat. Von Telemetrie profitiert nämlich in allererster Linie der Nutzer. Es sind eher "Nicht-Poweruser", die Telemetrie deaktivieren.

  15. villeneuve
    schrieb am :

    Alle Poweruser, die ich kenne, haben auch die Telemetrie deaktiviert.

    Klasse, daß das zuerst angedachte Konzept mit den automatisch kreierten Tab-Kollektionen verworfen wurde.

    Die Titelleiste aber zwangsweise unten platziert zu haben ist unlogisch und ein abolutes No-go. Naja, vielleicht wird es ja nochmal geändert oder zumindest dem Nutzer die Option gegeben, die Leiste nach oben zu legen.

  16. villeneuve
    schrieb am :

    Die aktuellen Tabs auf dem Startbildschirm zu zeigen hat allerdings datenschutztechnisch große Nachteile. Wie oft gibt man nicht jemand anderem sein Smartphone o. Tablet in die Hand damit derjenige mal eben mal etwas im Internet nachsehen kann. So wie das Fenix Konzept es jetzt vorsieht wird diejenige Person dann erstmal unter die Nase gerieben bekommen, welche Inhalte der Gerätebesitzer gerade so liest/schaut/hört.

  17. Sören Hentzschel Verfasser des Artikels
    schrieb am :

    Alle Poweruser, die ich kenne, haben auch die Telemetrie deaktiviert.

    Ich kenne deine Definition eines "Powerusers" nicht, aber auch ist es nicht repräsentativ, wen du kennst. Daher würde ich da lieber argumentativ rangehen.

    Wer keine Meinung darüber hat, welche Funktionen in einem Produkt sein sollen, und dem es egal ist, welche Funktionen der Hersteller aus dem Produkt entfernt, der deaktiviert Telemetrie und nimmt sich jedes Recht, sich zu beklagen, wenn das Lieblings-Feature entfernt wird. Aber jemand, der sich als Powernutzer sieht, hat normalerweise eine Meinung darüber. Darum lässt sich logisch schlussfolgern: Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand Telemetrie abschaltet, der ein Produkt wirklich intensiv nutzt, dürfte geringer sein als bei jemandem, der sich nicht damit befasst und nur reflexartig auf den Begriff Telemetrie reagiert. Das Deaktivieren von Telemetrie würde ich definitiv nicht als Charakteristik eines "Powerusers" sehen.

    Die Titelleiste aber zwangsweise unten platziert zu haben ist unlogisch und ein abolutes No-go.

    Ganz im Gegenteil. Daran ist absolut gar nichts unlogisch und schon gar kein No-Go. Fenix ist nicht der erste Browser, der das macht, und Fakt ist: Das ist etwas, was von den ersten Fenix-Nutzern definitiv geschätzt wird, weil es die Bedienung des Smartphones mit nur einer Hand erheblich vereinfacht. Da ist das erste Feedback wirklich eindeutig und widerlegt dich. Die Leiste oben zu haben kann einem besser gefallen, das ist dann aber eine pure Geschmacksfrage. Einen realen Vorteil gibt es oben nicht. Aber unten gibt es einen realen Vorteil und damit ergibt das sogar richtig viel Sinn und ist ein klares Go.

    Naja, vielleicht wird es ja nochmal geändert oder zumindest dem Nutzer die Option gegeben, die Leiste nach oben zu legen.

    Das würde ich ausschließen.

    Die aktuellen Tabs auf dem Startbildschirm zu zeigen hat allerdings datenschutztechnisch große Nachteile.

    Das ist nicht wahr. Mal ganz davon abgesehen, dass der aktuelle Firefox für Android Seiten aus der Chronik auf dem Startbildschirm anzeigt. Aktuelle Tabs sind selbst nach deiner Argumentation definitiv unkritischer als Einträge aus der Chronik, weil in der Chronik viel eher unerwartete Ergebnisse stehen, während jeder wissen sollte, welche Tabs er gerade offen hatte. Die lassen sich dann auch ggfs. problemlos schließen, was übrigens auch sehr viel einfacher geht als die Seiten auf dem Startbildschirm des aktuellen Firefox für Android zu entfernen.

    Wie oft gibt man nicht jemand anderem sein Smartphone o. Tablet in die Hand damit derjenige mal eben mal etwas im Internet nachsehen kann. So wie das Fenix Konzept es jetzt vorsieht wird diejenige Person dann erstmal unter die Nase gerieben bekommen, welche Inhalte der Gerätebesitzer gerade so liest/schaut/hört.

    Erstens gibt man niemandem sein Smartphone in die Hand, dem man das entsprechende Vertrauen nicht entgegenbringt. Zweitens würde wohl niemand sein Smartphone weitergeben, wenn er weiß, dass er fünf Sekunden Tabs offen hatte, von denen man nicht will, dass sie jemand sieht. Drittens würde jeder, der wirklich ein Interesse daran hat, einfach die Tab-Liste öffnen. Das ist genau eine Bewegung und definitiv kein Hindernis, stützt deine Argumentation damit nicht.

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