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Firefox OS: Informationen zur Verfügbarkeit und zum Preis des Flame

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Mit dem Flame wird Mozilla sein eigenes Referenz-Smartphone mit Firefox OS auf den Markt bringen, welches sich an Entwickler richtet. Nun gibt es erste Informationen zum Hersteller, zur Verfügbarkeit sowie zum Preis.

Das Flame wird von T2Mobile (wie Alcatel One Touch zu TCL Communications gehörend) gefertigt und ab dem zweiten Quartal für einen Preis von 170 USD inklusive Versand weltweit zu bestellen sein. Vorbestellungen werden bald entgegen genommen. Über das Phones for Apps-Programm wird Mozilla außerdem einigen App-Entwicklern kostenlos ein Exemplar zur Verfügung stellen.

Angetrieben wird das Flame von einer Qualcomm Snapdragon 200 (MSM8210) CPU. Dabei handelt es sich um einen ARM Cortex A7 Dual Core-Prozessor mit 1.2 GHz und Adreno 302 GPU. Das Gerät besitzt 1 GB RAM, wird außerdem aber eine Einstellung besitzen, um den verfügbaren Arbeitsspeicher bis runter auf 256 MB zu reduzieren, um sowohl Geräte mit viel als auch mit wenig RAM testen zu können. Da sich das Flame an Entwickler richtet, versteht es sich fast von selbst, dass Nutzer Zugang zu Nightly Builds von Firefox OS erhalten.

Zur weiteren Ausstattung gehören ein 4,5 Zoll-Display mit FWVGA-Auflösung (480 × 854 Pixel), eine 5 Megapixel-Kamera auf der Rückseite sowie eine Frontkamera mit 2 Megapixel Auflösung. Als interner Speicher sind 8 GB verbaut. Eine weitere Besonderheit des Flame ist, dass dieses NFC unterstützt sowie Dual-SIM-Unterstützung bietet. Die Kapazität des Akkus beträgt 1.800 mAh. Dazu kommen WiFi 802.11 b/g/n, Bluetooth, MicroUSB und A-GPS. Unterstützt werden die UMTS-Frequenzen 850 / 900 / 1900 / 2100 MHz.

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Dieser Artikel wurde von Sören Hentzschel verfasst.

Sören Hentzschel ist Webentwickler und Mozilla Repräsentant (Alumnus). Neben diesem Mozilla-Blog betreibt er unter anderem noch firefoxosdevices.org sowie das Fußball-Portal Soccer-Zone und ist außerdem Administrator des deutschsprachigen Firefox Hilfeforums Camp Firefox.

6 Kommentare - bis jetzt!

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  1. schrieb am :

    Es hat übrigens auch Dual-SIM-Unterstützung.

  2. Sören Hentzschel Verfasser des Artikels
    schrieb am :

    Danke für den Hinweis, das nehme ich noch mit in den Artikel auf. 🙂

  3. schrieb am :

    Hab das selbe beim Caschy auch geschrieben, der Faulheit halber wird hier nur plagiatiert … 🙂

     

    Für mich würde so ein Gerät dicke reichen, ich mache eh fast alles am Notebook; bzw. mein ‘Smartphone’ ist ein Nexus 7. Hab einfach keine Lust 3 Geräte zu verwalten denn NAS und Smart TV müssen auch noch gepflegt werden. Mein mobiles Telefon ist derzeit ein Motorola SLVR L7 (2005) ..
    Also was mich derzeit davon abhält so ein preislich recht attraktives Teil zu erwerben ist die fehlende Sync-Möglichkeit zwischen den anderen genutzten Firefox-Installationen (Desktop und Android). Ohne Lesezeichen und Chronik abgleichen zu können macht das so keinen Sinn für mich. Und es sieht nicht so aus als ob das Thema bei Mozilla überhaupt aktuell auf der Agenda steht. Schade.

  4. Sören Hentzschel Verfasser des Artikels
    schrieb am :

    Und es sieht nicht so aus als ob das Thema bei Mozilla überhaupt aktuell auf der Agenda steht. Schade.

    Eines nach dem anderen. Mit Firefox OS 2 wird es ja Firefox Accounts geben, was die Voraussetzung für eine Synchronisation mit dem Desktop- oder Android-Firefox ist. Zudem wird, wie kürzlich auf diesem Blog berichtet, das Browser-Konzept in Form der sogenannten Rocketbar umgekrempelt. Wenn Mozilla eine Synchronisation für den Browser plant, dann wird dies wahrscheinlich auch von der fertigen Umsetzung dessen abhängen. Beispielsweise soll das Konzept der klassischen Lesezeichen ja durch Symbole auf den Homescreens ersetzt werden, das kann man nicht 1:1 auf dem Desktop abbilden, dafür müsste man sich also eine Lösung überlegen. Vielleicht einen Ordner Firefox OS Lesezeichen auf dem Desktop und auf Firefox OS dann als Teil der Rocketbar-Suchergebnisse, aber das ist jetzt nur meine erste Idee.

  5. Tim
    schrieb am :

    Hi,

    gibt es einen Grund, der dagegen spricht, das Flame neben den Entwickler-Tätigkeiten auch als normales Smartphone zu verwenden

    Vielen Dank

  6. Sören Hentzschel Verfasser des Artikels
    schrieb am :

    Nein, es gibt nicht wirklich einen Grund, der dagegen spricht, außer vielleicht, dass wenn es mal Probleme gibt, man das sehr gut damit rechtfertigen kann – ein Entwicklergerät muss denke ich nicht immer zu 100 Prozent dieselbe Zuverlässigkeit haben als wenn ich jetzt zum Netzbetreiber meiner Wahl gehe und mir dort ein Smartphone aussuche, da dürfen Fehler quasi überhaupt nicht vorkommen (überhaupt nicht ist natürlich utopisch, aber vom Gedanken her). Das ist jetzt zumindest meine persönliche Sicht darauf, welche in keinster Weise offiziell oder auch nur ähnlich geäußert worden wäre. Grundsätzlich sollte es aber durch den Fokus auf Entwickler statt Endkunden wie gesagt keine Probleme geben. Endkunden werden halt kein Feature wie die optionale Limitierung des Arbeitsspeichers benötigen und alles andere als stabile Release-Versionen sind für den durchschnittlichen Endkunden sicher auch nichts, aber wenn der Endkunde genau das will, dann wird ihn nichts davon abhalten, sich das zu kaufen.

    Es gibt übrigens einen neueren Artikel zum Thema mit weiteren Informationen:
    Firefox OS Flame: Bilder & Informationen zum Vorverkauf und Updates

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